Bettelt Ihr Haustier den ganzen Tag um Futter und lässt Sie ratlos zurück? Keine Sorge: Als erfahrene Tierärztin teile ich praxiserprobte Strategien, um mit "ständig hungernden" Vierbeinern umzugehen – für ein gesünderes, glückliches Leben. Nicht verwöhnen
Je öfter Sie auf Bellen oder Winseln reagieren, desto stärker wird dieses Verhalten. Ignorieren Sie es konsequent, um Überfütterung zu vermeiden. Fettleibigkeit birgt Risiken wie Herzkrankheiten, Arthritis, Bluthochdruck oder Diabetes. Halten Sie sich strikt an den Fütterungsplan Ihres Tierarztes – für das Wohl Ihres Lieblings.
Ballaststoffreiche Ernährung
Ergänzen Sie das Futter mit faserreichen Zutaten wie Karotten, grünen Bohnen oder Brokkoli – auch als Obst-Snacks. Lassen Sie Ihren Hund mit einer Karotte kauen oder mit einem Apfel spielen, gefolgt von Gurkenscheiben. Diese ballaststoffreiche Ergänzung stillt den Hunger kalorienarm, verhindert Verstopfung, Durchfall oder Blähungen und fördert die Verdauung.
Mahlzeiten aufteilen
Füttern Sie statt zweimal täglich in 3–4 kleineren Portionen – ohne die Gesamtmenge zu erhöhen. So bleibt Ihr Haustier den Tag über satt und bettelt weniger.
Ablenkungen einsetzen
Vermeiden Sie Snacks als Standardbelohnung. Stattdessen: Kurzer Spaziergang, Autofahrt oder Spielzeit. Das stärkt Ihre Bindung, reduziert das Verlangen und hält Ihr Tier aktiv.
Tierarztbesuch nicht vergessen
Plötzlicher Heißhunger? Das kann auf Diabetes, Hypothyreose oder Würmer hindeuten. Lassen Sie Bluttests machen – ich verschreibe dann die passende Therapie. Befolgen Sie feste Fütterungszeiten und widerstehen Sie den Welpenaugen: Überfütterung heute bedeutet Gesundheitsprobleme morgen. Bleiben Sie standhaft!
– Dr. Prachi Kshatriya, Tierärztin
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