Als erfahrene Tierschützerin Priya-Chetty Rajagopal kürzlich eine Petition startete, um den Online-Verkauf von Welpen zu verbieten, machte sie auf ein alarmierendes Problem aufmerksam: Plattformen wie Quikr, Facebook-Gruppen, Marshall Petzone, Dogsindia.com, Dogbazar.org und sogar B2B-Seiten wie Indiamart.com behandeln lebende Tiere wie austauschbare Waren. Welpen werden als "Einheiten" im Großhandel angeboten, mit kostenlosem Versand und Umtauschrichtlinien – eine Kommerzialisierung, die zu erheblichem Missbrauch führt.
"Der Online-Handel begünstigt Impulskäufe, nach denen Haustiere oft ausgesetzt werden", erklärt Priya. Anonyme Verkäufer betreiben unhygienische Welpenfabriken, produzieren Tiere mit genetischen Defekten und tragen sogar zum Diebstahl von Hunden bei, um sie für den Verkauf zu züchten. Trotz strenger indischer Vorschriften zur Hunde-Zucht – wie medizinische Checks auf Defekte, Mindestalter von zwei Monaten für Welpen und jährliche Zuchtlimits – fehlt es an Kontrollen im Internet. Die Regierung erkennt Online-Verkäufe nicht als Drittanbieter-Transaktionen an, was Regulierungen unmöglich macht.
Priya und Unterstützer wollen durch ihre Petition das Tierschutzgesetz erweitern, um Online-Verkäufe zu verbieten und Tausenden Tieren Leid zu ersparen.
Die Gefahren des Online-Verkaufs von Welpen Hier die Risiken, die Priya auflistet:
- Es fördert Impulskäufe und das anschließende Absetzen der Tiere
- Transport über große Distanzen verursacht Gesundheitsprobleme, oft tödlich durch Krankheiten wie Parvo oder CD in engen Käfigen
- Fehlende DNA-Tests begünstigen unethische Züchter
- Es schafft eine Waren-Mentalität statt des Respekts vor fühlenden Wesen
- Exotische Rassen leiden unter indischem Klima
- Stammbaum-Fokus verdrängt Adoption indischer Hunde
- Anonymität missbraucht als Graumarkt für gestohlene Tiere
- Unhygienische Fabriken florieren ohne persönliche Kontrollen
- Keine Einsicht in Unterkünfte, Impfungen oder Herkunft
- Schwer nachzuverfolgender Verkauf für Experimente trotz gesetzlicher Einschränkungen