John Lennon und seine KatzenpassionJohn Lennon, der legendäre Beatles-Sänger, war ein leidenschaftlicher Katzenfreund. Seine Mutter Julia liebte Katzen ebenso und nannte ihre Hauskatze „Elvis Presley“ – ein Weibchen, das später Kätzchen bekam, ohne dass der Name geändert wurde. In seiner Kindheit hießen seine Katzen Tich und Sam. Lennon fand eine marmeladenfarbene Perserkatze im Schnee und nannte sie Tim; sie wurde beeindruckende 20 Jahre alt. Weitere Katzen hießen Mimi (nach seiner Tante), Major und Minor (gefundene Kätzchen), Gertrude und Alice (russisch-blau), Jesus (in Beatles-Zeit) sowie Salt und Pepper (mit Yoko Ono). Auch Sasha, Misha und Charo gehörten zur Familie. Lennon kaufte sogar selbst Fisch für seine Lieblinge.
Königin Victoria als Tierrechtsaktivistin
Königin Victoria bekämpfte ihre einsame Kindheit mit Tieren und Puppen. Später wurde sie eine Pionierin der Tierrechte und besaß zwei blaue Perserkatzen. Charles Darwins Forschungen zu Katzenrassen weckten ihr Interesse – Perser unterschieden sich deutlich von anderen. In viktorianischem England wurde die Zucht verschiedener Rassen durch ihr Engagement zu einem nationalen Hobby.
"Katzen haben mehr Mitgefühl als Menschen" – Florence Nightingale
Florence Nightingale, Begründerin der modernen Pflege, liebte ihre Perserin Bismarck, die Milchreis zum Fünf-Uhr-Tee genoss. Sie hatte im Leben über 60 Katzen. Im rattenverseuchten Krimkriegskrankenhaus erhielt sie eine gelbe Katze zur Schädlingsbekämpfung. Zu Hause tollten Perser herum, stießen Vasen um und trampelten mit farbigen Pfoten über Briefe. Nightingale soll eine Pflegerin für ihre Katzen eingestellt und sie aufs Land geschickt haben. Sie glaubte fest: Katzen seien mitfühlender als Menschen.
Inspiriert von Hauskatze Tabitha: Die Brontë-Schwestern
Charlotte und Emily Brontë waren überzeugt, dass ihre Katze Tabitha Geister anlockte und ihre Werke inspirierte. Emily schrieb nicht, wenn Tabitha bei Charlotte war, und umgekehrt. Nach Tabithas Tod 1843 litt Charlotte unter Schreibblockade – erst Anne Brontës Korb mit hellsichtigen Pinguinen beendete sie. Emily verteidigte Katzen in ihrem Essay „Le Chat“ gegen Vorurteile.
"Welches größere Geschenk als die Liebe einer Katze?" – Charles Dickens
Charles Dickens schätzte: „Welches größere Geschenk als die Liebe einer Katze?“ Seine Katzen löschten Kerzenflammen, um Aufmerksamkeit zu erregen. 1862 trauerte er um Kater Bob und ließ dessen Pfote als Brieföffner präparieren mit Gravur „C.D., in memory of Bob, 1862“.
"Der Drahttelegraf ist eine sehr, sehr lange Katze" – Albert Einstein
Albert Einstein liebte Kater Tiger, der bei Regen melancholisch wurde. Einstein tröstete: „Ich weiß, was los ist, mein Lieber, aber ich weiß nicht, wie ich es beheben soll.“ Er erklärte Telegraphie bildhaft: „Der Drahttelegraf ist eine sehr, sehr lange Katze. Ziehst du in New York am Schwanz, miaut der Kopf in Los Angeles.“ Radio sei ähnlich, nur ohne Katze.
"Ich kann einer Katze nicht widerstehen, schon gar nicht einer schnurrenden" – Mark Twain
Mark Twain schwärmte: „Ich kann einer Katze nicht widerstehen, besonders einer schnurrenden. Sie sind die saubersten, listigsten und intelligentesten Wesen – abgesehen vom geliebten Mädchen.“ Er steckte seine Katze beim Billard in die Tasche; sie stupste Bälle an. Katzen hellten seine Stimmung auf und inspirierten humorvolle Romane.
Von Pallavi Bhattacharya
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