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Umweltfreundliches Katzenstreu: Nachhaltige Alternativen zu Bentonit

Was riecht unangenehm, wenn Sie es nicht regelmäßig wechseln, landet im Müll, sobald Ihre Katze es benutzt hat, und besteht oft aus Ton? Richtig: Katzenstreu. Viele Katzenbesitzer kennen das Problem – regelmäßige, übel riechende Abfälle von ihrem pelzigen Liebling.

Herkömmliches Katzenstreu, seit den 1940er Jahren auf dem Markt, wird aus Ton hergestellt, der getrocknet und zu Pellets verarbeitet wird. Die klumpende Wirkung verdankt es Natriumbentonit, einem Ton aus Vulkanasche.

Natriumbentonit wird im Streifenbergbau abgebaut, meist nahe der Oberfläche. Umweltexperten kritisieren diese Methode, da sie ohne Rekultivierung die Landschaft, Vegetation und Wasserressourcen schädigt und unfruchtbare Abraumhalden hinterlässt.

Laut U.S. Geological Survey wurden 2008 in den USA 4,87 Millionen Tonnen Bentonit gefördert, davon mehr als 25 Prozent als Absorptionsmittel für Tierabfälle genutzt. Die Nachfrage steigt weiter, solange der Verbrauch anhält.

Was können Sie tun? Überprüfen Sie die Inhaltsstoffe Ihrer Katzenstreu auf Natriumbentonit und wechseln Sie zu umweltfreundlichen Alternativen. Biologisch abbaubare Varianten aus recyceltem Zeitungspapier, klumpendem Sägemehl, Mais, Weizen, Rübenschnitzeln, Kiefernholzpellets oder anderen Pflanzenmaterialien bieten vergleichbare Leistung – ohne schlechtes Gewissen.