DeuAq.com >> Leben >  >> Tiere & Insekten

Warum fressen Katzen Gras? Experten erklären Gründe und Vorteile

Egal, ob Ihre Katze eine Wohnungskatze oder Freigänger ist: Fast jede hat schon einmal an Gras geknabbert. Dieses Verhalten wirkt auf den ersten Blick befremdlich – vor allem, wenn es mit Erbrechen einhergeht. Doch Tierärzte und Katzenexperten betonen: Es besteht kein Grund zur Sorge. Nicht nur fehlt jeder Beweis für Schaden durch Gras, sondern viele Fachleute sehen darin sogar Vorteile für die Gesundheit Ihrer Katze.

Der fleischfressende Jäger

Katzen erbrechen nach dem Grasfressen, weil ihnen Enzyme fehlen, um pflanzliches Material zu verdauen. Genießt Ihre Katze das Erbrechen? Wahrscheinlich nicht. Doch es reinigt den Verdauungstrakt von unverdaulichen Teilen wie Fell, Knochen oder Federn – Stoffe, die Katzen beim Beutefang mitverschlucken. So fühlt sich Ihr Tier danach wohler.

Vitamine im Saft

Grassaft enthält Folsäure, ein essenzielles Vitamin, das wie in Muttermilch für Katzen lebenswichtig ist. Es unterstüstzt die Hämoglobinproduktion und damit den Sauerstofftransport im Blut. Stellen Sie es sich als natürlichen Weizengras-Shake für Katzen vor.

Natürliches Abführmittel

Gras wirkt zudem abführmittelartig und hilft gegen Verdauungsprobleme. Katzenbesitzer kennen Fellknäuel: Gras beugt Komplikationen vor, indem es das Fell löst und ausscheidet. Ihre Katze spürt intuitiv, wann Gras hilft – und erspart Ihnen manchen Tierarztbesuch.

Zusammenfassend ist Grasfressen harmlos und nützlich. Manche Experten meinen sogar, es lindert Halsschmerzen. Wichtig: Achten Sie auf ungiftige Zimmerpflanzen. Bieten Sie Katzengras aus dem Handel oder züchten Sie eigenes an – so vermeiden Sie Pestizide aus dem Garten.

Erkunden Sie mehr: