Im vergangenen Monat war ich bei jedem Spaziergang mit meinem fünfjährigen goldenen Labrador Romeo besonders wachsam. Seine Vorliebe für Gras machte mir große Sorgen: Er schnüffelte herum, knabberte dann genüsslich an den Halmen. Experten bestätigten mir: Fast alle Hunde tun das irgendwann. Als Tierliebhaber und langjähriger Hundebesitzer teile ich hier fundierte Einblicke, basierend auf Gesprächen mit Fachleuten wie Dr. NB Shivaprakash.
Die häufigsten Gründe
Bei Magen-Darm-Problemen: Hunde greifen oft zu Gras, wenn der Magen rebelliert. Die Gräser kitzeln Hals und Magenwand, fördern Erbrechen und lindern so Verdauungsstörungen.
Ballaststoffmangel: Manche Hunde ergänzen ihre Ernährung mit Gras als natürliche Ballaststoffquelle, wenn das Futter dies nicht ausreichend bietet.
Darmparasiten: Viele Halter vermuten Würmer dahinter und deuten es als Entwurmungssignal. Dr. NB Shivaprakash klärt jedoch: Das allein ist kein zuverlässiges Indiz.
Unerfüllter Nährstoffbedarf: Möglicherweise fehlt es an ausgewogener Ernährung. Lassen Sie von Ihrem Tierarzt einen maßgeschneiderten Futterplan erstellen.
Gegen Langeweile: Grasknabbern kann purer Zeitvertreib sein. Sorgen Sie für ausreichend körperliche und geistige Beschäftigung – Spielzeug und Training helfen.
Urinstinkt: Wildhunde fraßen Beeren und Pflanzen. Auch domestizierte Hunde behalten diesen Trieb bei.
Zwangsverhalten: Selten steckt eine Zwangsstörung dahinter. Konsultieren Sie bei Verdacht einen Tierarzt.
Warnhinweise
Hunde verdauen Gras nicht richtig. Es gelangt unverändert mit dem Kot aus dem Körper. Dr. Shivaprakash beruhigt: Gelegentliches Knabbern ist harmlos, oft Reaktion auf Unverträglichkeiten oder verschluckte Substanzen wie Shampoo. Wird es zur Gewohnheit, ab zum Tierarzt!
(Mit Expertenwissen von Dr. NB Shivaprakash)
- Kritika Manchanda
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