Als erfahrene Hundehalterin und Trainerin mit Qualifikationen in Hundeverhalten, -psychologie und Tierwissenschaften weiß ich, wie wichtig es ist, unseren Vierbeinern ein stressfreies Leben zu ermöglichen. Hier teile ich praxisnahe Methoden, um Ihr Hündchen rundum glücklich und ausgeglichen zu halten. Nicht-bedrohlicher Ansatz
Nähern Sie sich Ihrem Hund immer seitlich und vermeiden Sie direkten Augenkontakt. Setzen Sie keine einschüchternden Gesten ein – wie wedelnde Arme, Zulaufen, Über-Beugen, laute oder erregte Stimme. Bleiben Sie ruhig und sanft: Arme hängen lassen, Körper seitlich halten, Kopf abwenden. So nähert sich Ihr Hund vertrauensvoll. Zwingen Sie nichts, wenn er sich hinhockt – respektieren Sie seinen Raum.
Geräuschpegel managen
Bei Angst vor lauten Geräuschen wie Feuerwerk oder Gewittern: Trösten Sie nicht während der Panik (das verstärkt sie), sondern ignorieren Sie und loben Sie erst, wenn er ruhig ist. So lernt er Gelassenheit.
Bei Besuchern
Bitten Sie Gäste, Ihren Hund zunächst zu ignorieren, bis er sich beruhigt hat. Lassen Sie ihn im Raum, geben Sie ihm aber Beschäftigung. Kinder müssen ihn beim Fressen oder Ruhen in Frieden lassen.
Richtiges Geschirr und Halsband
Nutzen Sie ein bequemes Geschirr (außer medizinische Gründe sprechen dagegen) und ein breites, weiches, flaches Halsband beim Gassi gehen. Befestigen Sie die Leine nie am Halsband bei Zugverhalten – das riskiert Wirbelsäulenschäden, Schilddrüsenprobleme oder Erblindung. Trainieren Sie erst loses Laufen mit Geschirr, bevor Sie das Halsband nutzen. Es sollte zwei Wirbel bedecken, das Geschirr breit und gut sitzend sein.
Aufmerksames Spazierengehen
Seien Sie wachsam bei nahenden Hunden oder Menschen. Bei Unsicherheit: Straße wechseln oder umdrehen. So baut Ihr Hund Vertrauen in Sie auf.
Fröhliche und sichere Umgebung
Bereichern Sie drinnen und draußen mit Spielzeug und kaubaren Dingen: alte Schuhe, hartes/weiches Spielzeug, Kartons, Flaschen, Papier, zum Riechen Pflanzen. Alles sicher!
Nahrhafte Ernährung
Sorgen Sie für ausgewogene Fütterung. Eine Haar- oder Blutanalyse beim Tierarzt offenbart Nährstoffmängel oder Toxine.
Frisches Wasser
Gefiltertes Wasser statt Leitungswasser – es reduziert schädliche Chemikalien und verhindert Verhaltensprobleme durch Toxine.
Kong-Spielzeug
Füllen Sie einen Kong mit Futter, frieren Sie ihn ein und geben Sie ihn Ihrem Hund. Er beschäftigt sich stundenlang, wird müde und schläft ein (manche mögen es nicht gefroren).
Leckerbälle
Kugeln oder Würfel mit Trockenfutter füllen: Ihr Hund muss puzzeln, um Belohnungen zu bekommen. Perfekt für geistige Stimulation, während Sie beschäftigt sind.
Beruhigende Hilfsmittel
Bei Stress: Rescue Remedy ins Futter oder Wasser. DAP-Diffusoren vom Tierarzt helfen stark Ängstlichen.
T-Touch-Massage
Sanfte Kreisbewegungen vom Kopf abwärts, 10 Sekunden pro Stelle. Woche 1: 20 Min./Tag, Woche 2: 15 Min., dann lebenslang 10 Min. Stärkt die Bindung.
(Nicole Mackie: Langjährige Expertise im Umgang, Training und Studium von Hunden; qualifiziert in Verhalten, Psychologie, Tierwissenschaften und Pflege.)
www.dogsandpupsmagazine.com; www.facebook.com/Dogsandpupsmag
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