Repräsentatives Bild. Wer ist der beste Freund des Menschen? Ohne Zweifel der treue Hund. Zahlreiche Filme feiern die unerschütterliche Liebe von Hunden zu ihren Besitzern – wer "Hachi: A Dog’s Tale" mit Richard Gere gesehen hat, kennt die berührende Geschichte von Hachiko. Der legendäre Akita wartete jahrelang am Bahnhof auf seinen verstorbenen Herrn und wurde so weltweit zum Symbol der Loyalität.Hunde sind nicht nur für ihre Treue bekannt, sondern auch dafür, dass sie ihre Besitzer in Gefahrensituationen retten. Forscher der Arizona State University haben in einer Studie untersucht, warum Haushunde ihren besorgten Herrchen und Frauchen zur Hilfe eilen – und wie sie das tun. Die Ergebnisse wurden in der renommierten Zeitschrift PLOS ONE veröffentlicht.
Studienleiter Joshua van Bourg erklärt: "Es ist eine Herausforderung, das Rettungsverhalten von Hunden nur durch Beobachtung zu verstehen. Entscheidend ist, das Warum zu ergründen."
Im Experiment nahmen rund 60 Hundebesitzer mit ihren Tieren teil. Die Besitzer wurden in große Kartons mit lockeren Türen gesperrt, die die Hunde leicht öffnen konnten. Ohne vorheriges Training riefen sie verzweifelt "Hilfe!" oder "Hilf mir!".
Fast ein Drittel der Hunde fand und befreite prompt seinen Besitzer. Die Forscher identifizierten zwei Schlüsselfaktoren: das starke Hilfsverlangen des Hundes und sein Verständnis für die Dringlichkeit der Situation. Letztlich motivieren Verlangen und Intelligenz Hunde, einzugreifen.
(Mit Beiträgen von IANS)