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Indische Regierung erlaubt Studenten, Haustiere aus der Ukraine mitzubringen – Initiative von Tierschützerin Maneka Gandhi

Indische Regierung erlaubt Studenten, Haustiere aus der Ukraine mitzubringen – Initiative von Tierschützerin Maneka GandhiHaustiere sind für viele treue Familienmitglieder. Weltweit setzen sich Tieraktivisten für verlassene Tiere ein. Dank des engagierten Einsatzes der Abgeordneten und Tierschützerin Maneka Gandhi hat die indische Regierung nun Studenten erlaubt, ihre Haustiere aus der Ukraine sicher nach Indien zu bringen.

Inmitten der dramatischen Lage in der Ukraine bemüht sich die Regierung, alle indischen Studenten so schnell wie möglich zu evakuieren. Viele Studenten mit Haustieren weigerten sich jedoch, ohne ihre pelzigen Begleiter abzureisen. Ihre emotionalen Appelle in den Sozialen Medien rührten Herzen – inklusive das von Maneka Gandhi. Als Gründerin und Präsidentin der NGO People for Animals (PFA) forderte sie die Behörden energisch zum Handeln auf, woraufhin die Regierung nachgab.

Alles begann mit dem indischen Studenten Rishabh Kaushik, der Schlagzeilen machte: Er verweigerte die Abreise ohne seinen in der Ukraine adoptierten Hund und lenkte damit die Aufmerksamkeit des Animal Welfare Board of India auf das Problem. Manche Studenten hatten ihre Tiere sogar bis zur polnischen Grenze gebracht, trotz feindlicher Stimmungen, Lebensmittelknappheit und eisiger Kälte.

Nach der behördlichen Ankündigung berichtete Kaushik, ein Ingenieurstudent im dritten Jahr in Charkiw: „Ich habe einen Hund, den ich letzten Februar gerettet habe. Ich kann ihn nicht in der Ukraine sterben lassen. Ich habe einen Hundepass und eine Bescheinigung an die indische Botschaft geschickt, aber sie haben mir nicht erlaubt, ihn mitzunehmen.“

„Irgendwie habe ich es geschafft, ihn aus dem Kriegsgebiet von Charkiw zu holen. Ich erhielt einen Brief, in dem stand, dass Haustiere auf Flügen erlaubt seien. Ich bin Maneka Gandhi wirklich dankbar für die Hilfe. Auch die anderen Studenten sind zufrieden. Der Abgeordnete ist der Gründer und Präsident der NGO People for Animals (PFA“, fügte er hinzu. Er stand seit dem 18. Februar in Kontakt mit der indischen Botschaft.

Das Department of Animal Husbandry and Dairying veröffentlichte ein Memorandum: „Angesichts einzigartiger und außergewöhnlicher Situationen in der vom Krieg heimgesuchten Ukraine, in denen die erforderlichen Formalitäten für die Ausfuhr von Haustieren nach Indien möglicherweise nicht erfüllt werden, ist die Einfuhr von Haustierhunden und/oder Hauskatzen zusammen mit gestrandeten Indianern, die von der indischen Regierung gerettet werden, als einmalige Entspannungsmaßnahme wie unten beschrieben erleichtert.“


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