Die Zahngesundheit ist ein zentraler Indikator für das Wohlbefinden Ihres Haustiers. Oft hängen Zahnprobleme mit anderen Erkrankungen zusammen oder werden von ihnen ausgelöst. Ähnlich wie beim Menschen beherbergt der Mund von Hunden unzählige Mikroorganismen, die Plaque, Zahnstein, Karies und Infektionen verursachen können. Lassen Sie eine unbehandelte Infektion nicht eskalieren: Sie kann zu Fressschwierigkeiten, offenhaltendem Mund oder unkontrolliertem Sabbern führen. Lassen Sie die Zähne und das Zahnfleisch Ihres Haustiers daher mindestens einmal jährlich von einem Tierarzt prüfen – für langfristige Mundgesundheit.
Seien Sie wachsam bei Symptomen wie Mundgeruch, Schwellungen im Mundbereich, lockeren oder abgebrochenen Zähnen, abnormalem Kauen, übermäßigem Sabbern, Essen, das aus dem Maul fällt, Blutungen, verfärbten oder zahnsteinbelagten Zähnen sowie Anzeichen von Schmerzen.
Dr. Shantanu Kalambi, Cheftierarzt einer führenden Digital Pet Care Platform, gibt bewährte Strategien, um Zahnprobleme vorzubeugen.
1) Bürsten Sie die Zähne Ihres Haustiers täglich oder so oft wie möglich. Vermeiden Sie menschliche Zahnpasta – nutzen Sie spezielle Produkte für Tiere mit passender Bürste oder einfach den Finger.
2) Zahnkausnacks sind eine hervorragende Alternative. Sie reduzieren Plaque, Zahnstein, Gingivitis und Mundgeruch nachweislich. Knochenähnliche Kauartikel stärken die Zähne, fördern die Kaudruck und bieten langanhaltende Beschäftigung. Sie bestehen aus verdaulichem Fleisch- oder Pflanzenmaterial, nicht aus echten Knochen.
Passen Sie die Snacks an Alter und Größe an: Zu harte Varianten bergen Risiken wie Zahnfleischbluten oder Brüche, zu große Stücke drohen mit Darmverschluss und OP.
3) Füttern Sie eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung.
4) Vereinbaren Sie regelmäßige professionelle Zahnreinigungen beim Tierarzt.
5) Lassen Sie den Mund Ihres Haustiers bei jeder Routineuntersuchung kontrollieren.