Dieser Artikel stammt von der AKC Canine Health Foundation, einer renommierten Non-Profit-Organisation, die durch fundierte Forschung die Gesundheit von Hunden fördert.
Egal, ob Sie einen Welpen oder einen erwachsenen Hund von einem Züchter oder Tierheim holen – Sie wollen ihn so gesund wie möglich. Auch bei Hunden mit besonderen Bedürfnissen ist Vorwissen entscheidend. Konsultieren Sie Ihren Tierarzt, Rasselubs oder Rettungsorganisationen, um Ihrem Hund die beste Pflege für ein langes, gesundes Leben zu bieten.
***
"Wenigstens hast du deine Gesundheit..." Dieser Satz gilt für Hunde wie für Menschen. Selbst wenn Ihr Hund optisch kein Schönheitswinner ist oder nicht der Hellste – Gesundheit ist entscheidend. Bei Rassehunden wird viel über Erbkrankheiten diskutiert. Wie finden Sie einen gesunden Vierbeiner? Kein Hund ist risikofrei, aber Sie können Risiken minimieren. Seien Sie ein kluger Gesundheits-Consumer, unabhängig von der Rasse.
Ursachen erblicher Gesundheitsprobleme
Viele halten Mischlinge für sicherer. Reine Rassen entstehen durch begrenzten Genpool, was rezessive Gene begünstigt. Erstes-Generation-Kreuzungen reduzieren das Risiko, doch viele Gene sind rassübergreifend. Inzucht erhöht es weiter – wählen Sie Eltern mit niedrigem Inzuchtkoeffizienten (COI unter 10 % für 10 Generationen). Das ist jedoch keine Garantie; Inzuchthunde können gesund sein, ebenso wie Freilandhunde Probleme entwickeln.
Manche rassespezifische Merkmale erhöhen Risiken: Flache Gesichter fördern Atemprobleme, große Rassen Hüftdysplasie, Zwergtiere Patella-Luxation. Extremtypen (Riesengröße, langer Rücken) meiden.
Gesundheitstests: Der Standard
"Geimpft und entwurmt" reicht heute nicht mehr. Seriöse Züchter testen vor der Paarung: DNA-, Blut-, Augen- oder Röntgentests. Klären Sie, was "getestet" bedeutet – oft nur Basis-Checks.
Rassenspezifische Tests: Passen Sie sie der Rasse an, z. B. BAER-Hörtest bei Dalmatinern, Hüft-Röntgen bei Golden Retrievern, PRA-DNA bei Zwergpudeln. Greyhounds brauchen andere. CHIC-Rassen listen empfohlene Tests (Canine Health Information Center). Nationale Rasselubs und OFA (www.offa.org) bieten Daten zu Erkrankungen.
Phänotyp-Tests: Basieren auf äußeren Merkmalen: Röntgen, Augen-, Herz-, Hörtests. Teuer, aber wertvoll – reduzieren Risiken erheblich.
DNA-Tests: Präzise für wachsende Krankheitsliste. Ermöglichen gezielte Paarungen ohne betroffene Nachkommen.
Gesundheitsbewusste Züchter finden
Seriöse Züchter testen rassenspezifisch und sind oft Rasselub-Mitglieder. Suchen Sie über www.akc.org/breederinfo/breeder_search.cfm oder Rasselub-Seiten. Nicht alle testen perfekt, aber fragen Sie nach Familienanamnese. Gesundheit ist meist Norm.
Welpen selbst prüfen
Bewerten Sie Ahnentafel, Eltern und Welpen:
- Haut ohne Parasiten, Ausfall, Krusten.
- Augen, Ohren, Nase sauber.
- Nasenlöcher offen.
- Kein Husten, Niesen, Erbrechen.
- After ohne Reizungen.
- Normale Figur.
- Rosa Zahnfleisch.
- Keine einrollenden Lider.
- Bei 12 Wochen abgestiegene Hoden.
- Keine Atemgeräusche.
- Kein Hinken oder Lethargie.
Fordern Sie tierärztliche Untersuchung innerhalb 3 Tagen. Garantien klären – Welpen sind lebendig, Probleme möglich.
Rettungshunde
Manchmal wählen Sie nicht – der Hund Sie. Tierheime/Rettungen bieten tolle Optionen. Rasselubs vermitteln Reinrassige. Petfinder hilft bei Suche. Gruppen testen gründlich, inkl. Kastration. Pflegen Sie mit Liebe für langes Glück.
Mit Genehmigung der AKC Canine Health Foundation, die Gesundheitsforschung finanziert und informiert.