DeuAq.com >> Leben >  >> Tiere & Insekten

7 bewährte Tipps gegen stinkende Haustiere – Von Tierärztin Patricia Khuly, DVM

Von Patricia Khuly, DVM

Haben Sie ein Haustier, dessen herzerwärmende Präsenz leider von unangenehmen Gerüchen überschattet wird? Viele Tierbesitzer kennen das Problem: Andere halten Abstand, doch Sie lieben Ihr Tier trotz allem. Als erfahrene Tierärztin weiß ich, wie frustrierend das sein kann. Die gute Nachricht: Bei den häufigsten Ursachen für chronische Gerüche gibt es effektive Lösungen. Lassen Sie uns die gängigsten Kategorien betrachten und praxisnahe Behandlungen besprechen.

1. Haustiere mit Hautproblemen

Wenn die Haut Ihres Tieres nach verrottendem Obst, frischer Erde oder einfach nur "Hund" riecht, liegt oft eine Hauterkrankung vor.

Lösung: Bei Erkrankungen wie Allergien oder Verhornungsstörungen (mit fettiger oder schuppiger Haut) hilft die Therapie der Ursache, um begleitende Infektionen und Gerüche zu bekämpfen. Medizinische Shampoos sowie antibiotische oder antimykotische Behandlungen sind anfangs und periodisch essenziell, um Bakterien und Hefen in Schach zu halten.

2. Die Bläh- und Gasproduzenten

Sie wissen genau, wen ich meine.

Lösung: Klären Sie ab, ob Parasiten, entzündliche Darmerkrankungen (IBD) oder exokrine Pankreasinsuffizienz (EPI) vorliegen. Oft steckt jedoch eine leichte Unverträglichkeit gegen Futtermittel dahinter. Probiotika oder ein schrittweiser Futterwechsel mit abwechslungsreichen Zutaten reduzieren Blähungen zuverlässig.

3. Die Natur-Rollkünstler

Haustiere, die sich in verrotteten Kadavern, Waschbärkot oder Katzenstreu wälzen – typisch für Abenteurer wie meine eigene Sophie.

Lösung: Begrenzen Sie Aktivitäten nicht, sondern sammeln Sie Kot im Garten und nutzen Sie Zäune gegen Wildtiere. Gegen Gerüche: Mischen Sie 1 Quart Wasserstoffperoxid, 1/3 Tasse Backpulver und einen Spritzer Dawn-Spülmittel – frisch zubereitet und gründlich ausspülen.

4. Schwere Mundgeruch-Fälle

Mundgeruch durch Parodontitis kann Partys ruinieren.

Lösung: Bürsten Sie Zähne mindestens 2x wöchentlich (bei Bedarf täglich) und planen Sie professionelle Zahnreinigungen. Bei nicht-zahnbezogenem Geruch Futter anpassen, Petersilie (in Kapseln) ergänzen. "Frischer Atem"-Zusätze sind oft wirkungslos.

5. Analdrüsen-Lecks

Die Drüsen neben dem Anus füllen sich und riechen extrem intensiv.

Lösung: Regelmäßiges manuelles Entleeren durch Tierarzt oder Groomer – viele Besitzer lernen es selbst. Bei Auftreten: Rückseite mit Wasserstoffperoxid abwischen.

6. Ohreninfektionen

Fruchtig-hefig oder bakteriell-stinkend: Ohren sind anfällig.

Lösung: Allergien sind Hauptursache. Behandeln Sie diese, ergänzen Sie Antibiotika/Antimykotika. Regelmäßige Reinigung mit milder Lösung verhindert Rückfälle – nicht alle Allergien sind 100% heilbar.

7. Nass-Hund-Geruch

Bei Pool-Labradors in Miami üblich: Chronischer Feuchtigkeitsgeruch.

Lösung: Indoor halten, Pool absichern oder Hundeföhn nutzen. Tägliches Furminieren entfernt feuchtigkeitsbindende Unterwolle.

***

Haben Sie eigene Beispiele und Lösungen? Teilen Sie sie in den Kommentaren!

Ursprünglich veröffentlicht auf Fully Vetted, einem petMD-Blog.