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5 bewährte Tipps von Tierarzt Dr. Patrick Mahaney: Ihren Hund im Frühling allergiefrei halten

Der Frühling weckt nicht nur die Natur, sondern auch unzählige Allergene, die Mensch und Tier gleichermaßen belasten. Viele Pflanzen blühen und setzen Pollen frei, die Haut und Schleimhäute reizen.

Tierarzt Dr. Patrick Mahaney, Experte für Haustiergesundheit, teilt bewährte Strategien, um Allergiesymptome bei Hunden effektiv zu lindern.

1. Zum Tierarzt gehen

Da Symptome von Allergien vielen anderen Erkrankungen ähneln, ist eine professionelle Untersuchung essenziell. Lassen Sie Ihren Hund vom Tierarzt abklären – Hautabdrücke, Abstriche oder Bluttests helfen, die Ursache zu identifizieren und die passende Therapie zu wählen.

2. Baden und topische Pflege

Ein spezielles Haustiershampoo entfernt Allergene, Bakterien, Öle und Reizstoffe von Haut und Fell. Je nach Bedarf baden Sie den ganzen Körper oder behandeln lokal – bis zu zweimal täglich. Ergänzen Sie mit einem Leave-in-Conditioner oder tierärztlich verschriebener Creme, um Reizungen und Infektionen zu bekämpfen.

3. Augenspülungen

Ein paar Tropfen einer milden, in der Apotheke erhältlichen Augenspülung (wie für Menschen) spülen Allergene aus den Hundeaugen. Tragen Sie sie morgens, mittags und abends für 24–48 Stunden auf, um zu prüfen, ob es sich um eine leichte Reizung handelt. Nur reinigende Tropfen verwenden – keine mit Vasokonstriktoren („Rot weg“) oder Medikamenten wie Antibiotika/Steroiden, es sei denn, vom Tierarzt verordnet.

4. Ohrreinigung

Allergene, Haare, Bakterien, Hefen oder Milben sammeln sich in den Ohren. Eine tiergeeignete Reinigungslösung spült sie sanft heraus, passt den pH-Wert an und hemmt Mikrobenwachstum. Zupfen Sie Haare aus Gehörgang und Ohrmuschel, um Reizungen vorzubeugen. Bei Schwimmern oder nach Bädern Ohren spülen und trocknen – nur mit Wattetupfern, nie Wattestäbchen. Lernen Sie die Technik vom Tierarzt.

5. Futterumstellung

Food-Allergien sind seltener als gedacht, aber ausschließen lassen. Starten Sie einen Eliminations-Test mit neuen Proteinen/Kohlenhydraten (bisher ungenutzt). Strenge Kontrolle: Keine Leckerlis oder Tischreste! Ihr Tierarzt empfiehlt ggf. ein hypoallergenes Therapie-Futter zur Diagnose und Linderung.

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