Von Jessica Remitz
Sie freuen sich darauf, Ihren Hund diesen Sommer zu Grillfesten oder Familientreffen mitzunehmen? Stellen Sie sicher, dass Ihr Vierbeiner gut vorbereitet ist. Mit diesen drei Befehlen und Verhaltensregeln bleibt Ihr Hund artig – und Sie werden wieder eingeladen!
Ein klassisches Problem bei Besuchen in fremden Häusern sind Hausrat-Unfälle, erklärt Sarah Westcott, CPDT-KSA und Inhaberin der Doggie Academy in Brooklyn, New York. Selbst trainierte Hunde vergessen oft, dass die Regel auch für Freunde und Familie gilt.
Vermeiden Sie Pannen, indem Sie Ihren Hund direkt nach der Ankunft Gassi führen und ihn herzlich loben. Nutzen Sie konsequent Befehle wie 'Gassi' oder 'Töpfchen', besonders nach Fressen oder Trinken. Überwachen Sie ihn ebenso streng wie zu Hause, rät Westcott.
Gegen das Anschnüffeln und Springen
Bei sozialen Treffen sollte Ihr Hund Gäste höflich begrüßen – Aufregung lässt Manieren jedoch schnell schwinden. Viele Besitzer reagieren falsch auf Springen, was das Verhalten verstärkt.
"Besitzer und Gäste belohnen Springen oft unabsichtlich, indem sie den Hund wegschieben – was wie Streicheln wirkt –, mit ihm reden oder sich bewegen – was wie Spiel aussieht", sagt Westcott.
Solche Reaktionen geben dem Hund genau die Aufmerksamkeit, die er sucht. Besser: Ignorieren Sie ihn komplett, bis alle vier Pfoten am Boden sind. Oder nutzen Sie den 'Aus'-Befehl und belohnen Sie erst dann.
Der Top-Befehl: Sitz
Sitz ist der Schlüsselbefehl gegen fast jedes unerwünschte Verhalten bei Besuchen – von Springen auf Gäste oder Möbel bis hin zu Weglaufen oder Umwerfen von Gegenständen, betont Westcott. Er hilft auch, Beißen, Kauen und Bellen zu kontrollieren.
Trainieren Sie 'Sitz', indem Sie die Belohnung zunächst nur kurz zurückhalten. Erhöhen Sie die Dauer schrittweise. So lernt Ihr Hund: 'Sitz' bedeutet nicht nur Hinsetzen, sondern 'Bleib ruhig und warte'.