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7 Wege, wie Kälte Ihren Hund belastet – Experten-Tipps von Dr. Kelly Ryan

Von Katherine Tolford

Unsere treuen Hunde sind mit warmem Fell und robusten Pfoten ausgestattet, doch bei Kälte zeigen sie Schwächen. Dr. Kelly Ryan, Direktorin des Veterinärdienstes am Animal Medical Center of Mid-America, erklärt: Die meisten Hunde kommen mit Kälte zurecht, brauchen aber extra Pflege, um Unwohlsein oder Unterkühlung zu vermeiden. „Es ist einfach zu sehen, wenn Hunden kalt ist: Sie zittern, suchen Wärme, wirken lethargisch oder wollen mehr drinnen bleiben – genau wie wir Menschen.“

Ihren Hund warm und trocken halten

Selbst wenn Ihr Hund im Sommer viel draußen ist, holen Sie ihn im Winter rein. Faustregel: Zu kalt für Sie? Zu kalt für ihn. „Gewöhnen Sie ihn schrittweise an Kälte, statt plötzlichen Extremen auszusetzen“, rät Ryan. Rassen wie Huskys, Deutsche Schäferhunde oder Bernhardiner sind kälteverträglicher; dünnhaarige wie Chihuahuas oder Greyhounds profitieren von Jacken. Nach Schnee-Spaziergängen trocknen Sie nasses Fell mit einem Handtuch. Achten Sie auf Heizgeräte: „Niemals unbeaufsichtigt lassen – Verbrennungen drohen wie bei Menschen.“ Bei Spaziergängen: Vorsicht vor rutschigem Eis, dünnem See-Eis oder Pfützen.

Wintertaugliche Unterkunft

Ideal ist Indoor-Haltung, doch bei Außenaufenthalten: Isolierte, winddichte Hütte mit Öffnung nach Süden. „Vermeiden Sie Decken – sie frieren bei Feuchtigkeit ein. Besser Stroh oder Heu“, empfiehlt Ryan.

Gefahren durch Frostschutzmittel und Streusalz

Diese Chemikalien sind für Hunde giftig. Entfernen Sie Frostschutz-Pfützen. „Es riecht und schmeckt süß, doch selbst wenig ist tödlich – sofort zum Tierarzt!“, warnt Ryan. Streusalz reizt Pfoten: Nach Spaziergängen abwischen, Fell zwischen Zehen kürzen. Wählen Sie „haustierfreundliches“ Salz.

Ernährung und Wasser

Kontrollieren Sie den Wassernapf gegen Vereisung. „Hunde dehydrieren auch im Winter – Schnee ersetzt kein Trinkwasser.“ Passen Sie Futter an Aktivität an: Mehr bei Kälteaufwand, weniger bei Indoor-Leben.

Feiertage sicher gestalten

In der Hektik übersehen Sie Risiken. „Jährlich Hunde mit Truthahnresten aus dem Müll – achten Sie auf neue Versuchungen“, sagt Ryan. Neben Schokolade und Trauben: Rosinen, Xylit-Süßigkeiten sind giftig. „Eine Traube kann Nieren versagen lassen; Rosinen sind konzentrierte Trauben.“

Flöhe und Zecken im Winter

Parasiten überleben Kälte in Häusern oder an Wildtieren und werden bei Wärme aktiv. „Viele Besitzer werden nachlässig – ganzjähriger Schutz ist essenziell“, betont Ryan.

Senior-Hunde schützen

Ältere Hunde mit Arthritis oder Diabetes leiden stärker. „Starten Sie mit 10-Minuten-Spaziergängen, steigern auf 30 Minuten. Bei Zittern sofort rein.“ Stiefel schützen empfindliche Pfoten.