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John O’Hurley: Die Stimme der National Dog Show enthüllt Insider-Geschichten und Thanksgiving-Traditionen

John O’Hurley mit einem Bergamasco, einem muskulösen Hütehund mit struppigem Fell. Bild mit freundlicher Genehmigung von Simon Bruty.

Von Nicole Pajer

John O’Hurley hielt J. Peterman in „Seinfeld“ für seinen besten Auftritt – bis ein Anruf alles änderte. NBC Sports-Präsident Jon Miller fragte, ob er die Stimme der von Purina präsentierten National Dog Show übernehmen wolle. Als leidenschaftlicher Hundeliebhaber sagte O’Hurley sofort zu. 17 Jahre später ist er immer noch begeistert von diesem Traumjob als Gastgeber des jährlichen Wettbewerbs.

PetMD sprach mit O’Hurley über die National Dog Show: Hinter den Kulissen, Erwartungen für dieses Jahr, seinen Lieblingsblooper – eine Deutsche Dogge, die ihm ein „Riesen-Geschenk“ hinterließ – und das Leben mit seinen drei Hunden.

Wie wurden Sie zur Stimme der National Dog Show?

Im Jahr 2002 sah Jon Miller mehrmals „Best in Show“ und hatte eine Idee: „Das füllen wir in die Lücke zwischen Macy’s Parade und Football aus!“ NBC hatte dort tote Zeit mit Wiederholungen von „It’s a Wonderful Life“. Miller pitchte eine Hundeshow – erst wurde gelacht, doch er setzte sich durch und sicherte die Lizenz für die National Dog Show des Kennel Club of Philadelphia vor Thanksgiving.

Purina kam als Sponsor an Bord. Am nächsten Tag rief Miller O’Hurley an: „Woof woof!“ So begann es. Mit Co-Gastgeber David Frei ist es nun das 17. Jahr.

Wie viele Zuschauer hat die Show?

Jedes Jahr schauen fast 30 Millionen zu – dieses Jahr erwarten wir noch mehr. Das sind Seinfeld-Zahlen! Es zeigt, wie viel Hunde uns bedeuten. Thanksgiving als Familientag plus Hunde machen das perfekte TV-Event.

Sind Sie selbst Hundefan?

Ich habe immer Hunde gehabt und bin mit einem auf dem Schoß ein besserer Mensch. Meine drei: Cavalier King Charles Sadie May, Havaneser Lucy und die gerettete Charlotte. Bei der Eröffnung eines Tierheims in St. Louis vor 1,5 Jahren hielt ich die Rede – mit Charlotte im Arm. Sie grub sich in meine Jacke und ist nun die Chefin im Haus.

John O’Hurley: Die Stimme der National Dog Show enthüllt Insider-Geschichten und Thanksgiving-Traditionen

Was passiert hinter den Kulissen?

Es ist eine „Show on the Bank“: Alle – Hunde, Handler, Besitzer – bleiben den ganzen Tag. 25.000 Besucher im Kongresszentrum Oaks, Pennsylvania, sehen 2.000 Hunde aus 200 Rassen. Kinder staunen über haarlose, zottelige oder winzige Hunde. Alle sind glücklich – Hunde genießen Pflege und Nähe zu Menschen.

Die Hunde spüren den Adrenalinkick, besonders Showtalente mit natürlichem Funken.

Lustige Bloopers?

Ein kleiner Hund entkam und führte selbst den Ring – alle schrien „Swarm!“. Mein Favorit: Vor 10 Jahren hockte eine Deutsche Dogge vor uns und hinterließ einen Hazmat-Unfall. Equipment wie für Elefanten räumte auf. Der Hund schaute uns an – als Kommentar!

Warum ist die Show ein US-Thanksgiving-Highlight?

Wie „Dancing with the Stars“: Für jeden etwas dabei. Hunde ziehen uns magisch an – instinktiv. Sie runden unser Leben ab.

Was macht einen Show-Champion aus?

Richter bewerten nach Rassenstandard, nicht gegeneinander. Ein Irish Setter gewann mal durch perfekte Eleganz. Niedlichkeit zählt nicht – es geht um das ideale Exemplar. Manche Hunde haben es einfach: Ausstrahlung, oft aus Zuchtlinien.

Was Neues in der kommenden Show?

Neue Rassen wie Nederlandse Kooikerhondje und Grand Basset Griffon Vendéen – Namen zu üben! Mary Carillo bringt lustige Hintergrundgeschichten.

Geheimtipp für Rassennamen?

Auf den Badezimmerspiegel beim Rasieren: „Xoloitzcuintli!“

Was lieben Sie am Job?

Der beste Tag: Hunde im Rampenlicht, ich als Fan kommentiere mit David. Ich erkläre Rassengeschichten – Tausende Jahre alt, gezüchtet für Hüten, Ziehen, Wärme. Heute Haustiere, doch Tradition lebt in der Show weiter.