
Leider sind streunende Katzen ein trauriges Phänomen in unserer Gesellschaft. Viele wurden als Kätzchen ausgesetzt, weil sie erwachsen und "unbequem" wurden. Andere blieben zurück, als ihre Besitzer umzogen – oft unkastriert. Dadurch explodieren wilde Katzenkolonien und werden zu einem wachsenden Problem in jeder Gemeinde.
Diese Streuner sind selten geeignet als direkte Haustiere. Doch Sie können helfen: Fangen Sie sie human und nutzen Sie bewährte Programme wie TNR.
Streunende Katzen sicher und human fangen
Verwenden Sie eine humane Lebendfalle wie die Havahart- oder Kastenfalle. Diese können Sie bei Tierärzten oder Tierheimen oft ausleihen. Kleiden Sie den Boden mit Zeitung aus, ködern Sie mit Futter und platzieren Sie die Falle dort, wo Sie die Katze häufig sehen. Überwachen Sie sie aus der Ferne und prüfen Sie regelmäßig. Nachts ist der Erfolg oft höher, da Katzen nachtaktiv sind.
Was tun mit der gefangenen Katze?
Bevor Sie fangen, kontaktieren Sie ein No-Kill-Tierheim oder erkundigen Sie sich nach lokalen TNR-Programmen (Trap-Neuter-Return: Fangen-Kastrieren-Rückführung). Diese Organisationen kastrieren die Katzen, schneiden eine Ohrspitze für die Kennzeichnung und setzen sie zurück. So verhindern sie Nachwuchs, reduzieren Kämpfe und verlängern das Leben der Tiere.
Humane Gesellschaften bieten weitere Tipps und Hilfe. Manche unterstützen sogar die Integration als Haustier. Bringen Sie die Katze idealerweise zu TNR-Organisationen – diese arbeiten spendenbasiert mit günstigen Kastrationen durch Spezialisten.
Adoption? Junge Katzen oder Kätzchen haben bessere Chancen zur Domestizierung. Erwachsene Wildkatzen bleiben oft scheu.
Füttern ist in Ordnung, aber fördern Sie Kastration, um Kolonien einzudämmen und den Tieren ein gesünderes Leben zu ermöglichen.