Miau Montag
Katzen sonnen sich genüsslich in Fenstern, jagen flirrende Staubkörnchen und verzaubern uns mit ihren süßen und skurrilen Eigenarten. Diese faszinierenden Wesen zeigen uns täglich, warum sie zu den erstaunlichsten Haustieren zählen.
Um das zu untermauern, teilen wir drei wahre Katzengeschichten – keine Schwänze, versprochen! Sie offenbaren den unerschütterlichen Mut und die Intelligenz unserer Samtpfoten.
Die Entdeckerkatze
Howie, ein verwöhnter Perser, genoss ein luxuriöses Leben zu Hause: Gourmetfutter, Katzenminze, ein weiches Bett mit Plüschkissen und eine Familie, die ihn vergötterte.
Leider reiste die Familie ohne ihn in den Urlaub nach Australien. Strenge Quarantänegesetze machten eine Mitnahme unmöglich, daher blieb Howie bei Verwandten in Westaustralien – 1.600 Kilometer entfernt.
Bei der Rückkehr war Howie spurlos verschwunden. Doch ein Jahr später stand er vor der Tür: abgemagert, erschöpft, aber siegreich. Diese reine Wohnungskatze hatte raues Outback-Gelände durchquert und den Weg nach Hause gefunden. Ein echtes Wunder!
Die Ermittlerkatze
2005 rettete die stellvertretende Bezirksstaatsanwältin Carol Moran den Hauskurzhaar Fred aus einem New Yorker Tierheim. Er kämpfte gegen Lungenentzündung und -kollaps – und siegte.
Freds Abenteuer nahmen Fahrt auf: Als verdeckter Ermittler half er mit seinem menschlichen Partner, einen falschen Tierarzt zu entlarven. Für seinen Mut erhielt Fred posthum den Mayor’s Alliance Award. Ein kluger Held!
Die Reisende Katze
Anfang 2007 sorgte in den West Midlands eine weiße Katze mit heterochromen Augen für Aufsehen: Macavity, benannt nach T. S. Eliots Gedicht (oder dem Musical Cats), nutzte regelmäßig den Bus 331.
Zwei- bis dreimal wöchentlich stieg sie ein, rannte dem Bus sogar hinterher. Ihr Ziel? Vermutlich der nahe Fish-and-Chips-Laden. Die Fahrer lieben den purring Mitfahrer – Fahrgeld? Katzen brauchen keins!
Drei beeindruckende Katzenporträts. Bleiben Sie dran für mehr Katzenwunder.
Miau! Es ist Montag.