Von Kathy Blumenstock
Katzen beobachten uns oft fasziniert dabei, wie wir mit dem neuesten Spielzeug spielen – doch sie brauchen eigene Spielzeiten für körperliche und geistige Fitness. Interaktives Katzenspielzeug ist hier ideal. „Es schließt die Lücke zwischen Alltags- und Action-Spiel“, erklärt Yody Blass von Companion Animal Behavior. Beim Kauf solcher Toys oder Puzzles fragen Sie sich:
- Bewegt es sich wie Beute?
- Gibt es Versteckmöglichkeiten für Katze oder Spielzeug?
- Macht es zischende oder knisternde Geräusche?
- Kann man Leckerlis darin verstecken?
Katzenspielstile altersgerecht wählen
Rita Reimers, alias Rita the Cat Analyst, betont: Die Lebensphase bestimmt das ideale Spielzeug. „Kätzchen tollen auf dem Boden, springen hoch und jagen. Ältere Katzen ziehen geistige Herausforderungen wie Sitz-Puzzles vor.“
Katzen aller Altersstufen spielen gerne, werden aber schnell gelangweilt. „Spiele müssen Neugier wecken und Jagdinstinkte ansprechen“, sagt Blass. Interaktives Toy bindet zudem Katzeneltern ein und stärkt die Bindung.
Marci Koski von Feline Behavior Solutions ergänzt: Jüngere Katzen sind aktiver, doch Erwachsene und Seniors brauchen körperlich-geistige Stimulation. „Neue oder neuartige Toys wecken Interesse – kurze Sessions halten sie fit.“
Leckerli-Bälle und Trackballs für Action
Kein Fan von simplen Bällen? Probieren Sie belohnende Varianten. Das KONG Active Leckerli-Katzenspielzeug eignet sich super für Solo-Spiele, sagt Blass. Seine unvorhersehbaren Bewegungen fordern Katzen heraus, Leckerlis freizuschlagen. „Füllen Sie es mit Knabbereien – so lernen sie arbeiten und haben Spaß.“
Auch die Temptations Snacky Mouse liebt Blass, besonders bei Mehrkatzen-Haushalten: „Sie lenkt auf Spiel, weg von Starren oder Jagen.“ Die wackelnde Maus füllt man mit Futter, dosierbar freisetzend.
Koski plädiert für Futter-Puzzles: „Wildkatzen jagen 30 % ihrer Zeit. Schüsseln rauben Stimulation – Puzzles halten den Kopf aktiv und verhindern „Fress-Kotz-Syndrom“.“
Trackball-Spielzeuge wie der Bergan Star Chaser Turbo bieten sichere Action: LED-Kugel, Katzenminze und Kratzpad. „Der Leuchtball reizt visuell, Kratzer markieren mit Duftdrüsen“, sagt Blass. Reimers empfiehlt Katzenminze-Spray für Langzeit-Interesse.
Zauberstäbe und Mäuse für die Jagd
Aus dem Kätzchenalter heraus interessieren Katzen realistische Beute: Geräusche, unvorhersehbare Moves. Das Pet Zone Ball of Furry Fury mit „RealMouse“-Quietschen simuliert Feldmäuse – pure Jagdlust.
Blass rät es jungen Adults: „Ältere könnten frustriert sein, da Beute unerreichbar bleibt.“
Koski schwärmt von Zauberstäben: „Sie trainieren die volle Beute-Sequenz: Starren, Schleichen, Pounce, Biss.“ Das Pet Fit For Life 2 Federstab mit Vogel-Federn und Glocke kratzt am „räuberischen Juckreiz“ für Wohlbefinden.
Tunnel und Matten für Versteckspiele
Katzen lieben dunkle Höhlen – Tunnel sind top, sagt Reimers. Die SmartyKat Crackle Chute raschelt wie Tüten, mit Fluchtöffnung. „Geräusche halten sie länger bei Laune“, meint Blass. Koski: Perfektes Safe Space.
Die Snuggly Cat Ripple Rug ist Alleskönner: Kratzen, Schlafen, Spielen, Verstecken. „Simuliert Teppich-Unter-Spiele, weckt Jagdinstinkt“, sagt Blass. Reimers liebt Vielseitigkeit, US-Made und Fell-Fang: „Was nicht zu mögen?“