Was Amdavadis zur wachsenden Tierquälerei sagen – und wie wir streunenden Tieren helfen könnenJüngste Vorfälle zeigen erschreckend, wie weit Menschen gehen, um ihre Überlegenheit zu demonstrieren – oft auf Kosten hilfloser streunender Tiere.
Mitgefühl ist der Schlüssel
Viele berichten von Belästigungen durch streunende Hunde, die Kinder beißen oder jagen. Doch diese Tiere sind oft traumatisiert, weil sie als Welpen misshandelt wurden. Die Anwältin und Tierliebhaberin Pooja Bharadwaj erklärt: „Tiere und Menschen teilen die fünf Sinne – nur das Gehirn unterscheidet uns. Wenn ich jemanden schlage, erwartet niemand, dass er alle anderen angreift. Hunde jagen aus Instinkt, doch wir verallgemeinern und quälen jedes Tier auf der Straße. Stattdessen brauchen wir Freiwillige von NGOs und Behörden, um Streuner in sichere Umgebungen zu bringen.“
Grausamkeit ist strafbar
Tierquälerei kann bis zu fünf Jahren Gefängnis nach sich ziehen. Das indische Strafgesetzbuch verbietet das Verletzen, Verstümmeln oder Töten heimatlosen Tiers. Bei Gefahr für Menschen melden Sie es der Gemeinde. Absichtliches Überfahren mit Fahrzeugen ist ebenfalls illegal und droht mit Bußgeldern bis 2000 Rupien sowie Haft.
Geben Sie Liebe – erhalten Sie Liebe
Es geht um alle Tiere: Studien belegen ihre Anhänglichkeit. Kleine Gesten wie Wasserstellen im Sommer reichen weit. Tierschützerin Rashmi Solanki rät: „Berieseln Sie heiße Flächen mit Wasser und stellen Sie Schalen für Vögel, Hunde und Kühe bereit. Die Erde gehört uns allen – streunende Tiere sind essenziell für unser Ökosystem!“ Auch ohne Adoption: Zeigen Sie Menschlichkeit, statt Tiere zu vertreiben.
Engagement in Ahmedabad
Viele füttern Streuner, doch Initiativen wie die Facebook-Gruppe von Swati Verma gehen weiter. „Wir teilen Tipps, koordinieren Rettungen und Adoptionen – auch bei ausgesetzten Haustieren. Auf jede Vernachlässigung kommt eine Adoption. Amdavadis zeigen zunehmend Herz für Tiere“, sagt sie.
Praktische Tipps für Sie
- Stellen Sie frisches Wasser im Schatten bereit.
- Füttern Sie mit Resten wie Rotis oder Reis statt Müll.
- Erziehen Sie Kinder zum Mitgefühl mit allen Lebewesen.
- Bei Verletzungen: Rufen Sie den Tierhilfsdienst und bleiben Sie bis zur Ankunft.