Meistern Sie die richtige Tonlage und Sprache, um mit Ihrem Vierbeiner klar zu verstehen.Als erfahrene Hundetrainer wissen wir: Hunde verstehen keine Wörter von Geburt an. Sie verknüpfen sie mit Handlungen. Beim ersten Befehl locken Sie Ihren Hund in die gewünschte Position – Wiederholungen sind unnötig, wie bei der Mutterhündin. Bleiben Sie immer positiv: Hunde arbeiten für Belohnungen, genau wie wir für Lohn oder Bonus.
Sobald der Befehl klar ist, sagen Sie ihn nur einmal. Folgen Sie diesen bewährten Tipps:
Beginnen Sie jeden Befehl mit dem Namen Ihres Hundes. So weiß er sofort, dass es um ihn geht.
Lehren Sie zuerst den Blickkontakt. Führen Sie mit dem Zeigefinger eine Linie von seinen Augen zu Ihren. Bei Augenkontakt loben Sie in fröhlichem Ton mit 'Gut schau!' und halten den Kontakt Sekunden lang. Alternativ: Lassen Sie ihn an einem Leckerli schnuppern, heben Sie es auf Augenhöhe – bei Blick loben und belohnen.
Seien Sie konsequent. Fordern Sie eine Handlung nach der anderen. 'Sitz' und 'Platz' sind unterschiedliche Befehle – Vermischung verwirrt.
Seien Sie spezifisch. Von der Couch herunter? Nutzen Sie immer denselben Befehl wie 'Aus' statt 'Runter'. Alle im Haushalt müssen einheitlich bleiben.
Wortschatz für Hundebesitzer
- Nein oder Pfui: Bei falscher Wahl.
- Guter Hund: Für tolle Leistung, die wiederholt werden soll. Immer optimistisch und fröhlich.
- Runter: Hinlegen. Hilft bei herrschsüchtigen Hunden, um Ruhe oder Kontrolle zu fördern.
- Ständer: Alle vier Pfoten am Boden – ideal beim Tierarzt oder bei Regen.
- Bleiben: Position halten, auch wenn Sie gehen.
- Nehmen Sie es: Futter oder Spielzeug aufnehmen.
- Ausspucken: Herausgeben, was gekaut wird. Mit Belohnung trainieren.
- Lass es: Nicht mal anfassen – für Objekte oder andere Hunde.