Wie bei Menschen können auch Haustiere unter Stress und Angst leiden – ausgelöst durch Gewitter, Hitze, starke Wellen oder andere Klimaveränderungen. Häufige Trigger sind Trennung vom Besitzer, Verirren auf der Straße, Routinewechsel, Reisen, Umzug, Silvesterböller oder die Ankunft eines neuen Familienmitglieds, sei es Mensch oder Tier.
Wenn Sie bei Ihrem Haustier Symptome wie Aggression, veränderte Schlafgewohnheiten, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust oder Durchfall bemerken, ist das ein klares Zeichen für Stress. Weitere Anzeichen umfassen übermäßiges Gähnen, Hecheln im Ruhezustand, Niedergeschlagenheit, verkrampfte Körperhaltung, Möbelkauen, Schuh- oder Sockenfressen, lautes Jammern, exzessive Aufmerksamkeitsforderung durch Bellen, Ungehorsam gegenüber Kommandos oder Ziehen an der Leine. „Ein offenes Gespräch mit Ihrem Tierarzt hilft, die passende Lösung zu finden“, rät Anushka Iyer, Gründerin und CEO einer renommierten Haustierpflegemarke.
Haustiere wirken am glücklichsten in der Nähe ihrer Bezugspersonen in einer vertrauten, sicheren Umgebung. Jede Störung dieser Blase – physisch oder sozial – kann als Bedrohung wahrgenommen werden und zu Aggression oder Angst führen. Das ist oft ein Hinweis darauf, dass stressreduzierende Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sind. „Nach unserem Umzug in ein neues Zuhause dauerte es Wochen, bis sich mein Hund akklimatisiert hatte. Er war tagelang ängstlich, apathisch und wollte nicht fressen – klare Stresssignale“, berichtet Geschäftsmann Karan Makhija.
Arten von stressreduzierenden Nahrungsergänzungsmitteln
„Diese Produkte gibt es als Kaustäbchen oder Leckerlis, Tabletten, Kapseln zum Mischen ins Futter, ätherische Öle, Kräuterpulver, Desinfektionssprays oder Hanföl, das topisch auf Pfoten oder Fell aufgetragen wird“, erklärt Iyer.
Kurztipps:
- Wählen Sie Mittel mit aktiven Stoffen wie Melatonin, L-Theanin, L-Tryptophan und Vitamin B1.
- Natürliche Zutaten wie Hühnerleber, Truthahn, Lachs, Hanfextrakte, Prä- und Probiotika sind ideal.
- Beruhigende Kräuter wie Kamille, Passionsblume oder Heiliges Basilikum wirken Wunder.
- Öle wie Lavendel oder Aloe Vera lassen sich topisch anwenden; eine Massage mit Hanfsamenöl entspannt nachhaltig.
- Erdnussbutter für Hunde mit Omega-3-Fettsäuren hilft ebenfalls gegen Angst.