Frisst Ihr Hund richtig? (Bild: Shutterstock)Haustiere sind für uns wie Familienmitglieder – wir sind stolze "Haustiereltern". Viele Millennials wählen sogar ein Haustier statt Kinder. Heutige Hunde leben komfortabler als je zuvor. Dennoch sorgen wir uns um Lebensstilkrankheiten wie Fettleibigkeit, Diabetes, Arthritis sowie Krebs und Tumore.
Eine Studie zur Hunde-Lebensdauer zeigt: 20 Prozent Fettleibigkeit können die Lebenserwartung um bis zu zwei Jahre verkürzen. Laut National Canine Cancer Foundation erkrankt jeder dritte Hund an Krebs.
Diese Zahlen sind alarmierend, doch mit den richtigen Tipps halten Sie Ihren Hund kerngesund und voller Energie.
Kommerzielles Hundefutter ist nicht immer die beste Wahl
Viele Halter vertrauen blindlings auf Fertigfutter. Doch ein Blick auf die Zutatenliste lohnt sich!
Primäre Proteinquellen sind oft Fleischnebenprodukte. Viele Sorten enthalten viel Getreide wie Weizen oder Mais (z. B. als "Weizengluten" oder "Maismehl"). Füllstoffe wie "Rübenschnitzel", "Cellulosepulver" oder "Holzmehl" (Zuckerrohr-Bagasse, Erdnussschalen oder Sägemehl) erhöhen das Volumen, ohne Nährwert.
Zudem stecken künstliche Aromen, Geschmacksverstärker und Chemikalien drin, die langes Haltbarmachen.
Prüfen Sie nächstes Mal die Etikette genau!
Was ist mit hausgemachtem Futter?
Selbstgekochtes Essen ist gesünder – wenn Sie die Bedürfnisse Ihres Hundes kennen. Es darf weder Nährstoffe fehlen noch im Überschuss vorhanden sein, da das langfristig Schäden verursacht. Junge Hunde brauchen mehr Protein, Kalzium und Phosphor, Ältere eine angepasste Balance.
Online finden Sie gesunde Rezepte und Profi-Services. Konsultieren Sie immer Ihren Tierarzt!
Wichtige Regeln für die Hundeernährung
Vermeiden Sie Brot, Roti, Linsen, Soja, Salz, Zucker, Zwiebeln, Gewürze, Nüsse und Schokolade. Die meisten Hunde sind laktoseintolerant; Milch nur als Quark.
Getreideprodukte wie Brot enthalten Hefe und Konservierungsstoffe – schädlich! Linsen und Soja erhöhen Harnstoffwerte. Zwiebeln schädigen rote Blutkörperchen (hämolytische Anämie). Zuckerersatz, Gewürze, Nüsse, Schokolade und Alkohol sind giftig. Gekochte Knochen bergen Erstickungsrisiken und Splittergefahr.
Ideal: Hochwertiges Fleisch und Geflügel für Proteine und Fette mit allen essenziellen Aminosäuren. Ergänzen Sie mit Obst, Gemüse und Samen für Vitamine/Mineralien. Knochen und Fell liefern Ballaststoffe und Mineralien. Kokosöl boostet Antioxidantien, Haut und Fell.
Das Beste für Ihren Hund: Echtes, natürliches Futter. Fragen Sie sich: Ist es artgerecht, sicher und natürlich? "Du bist, was du isst" – gilt auch für Hunde. Sorgen Sie für gesunde Mahlzeiten!
- Von Abhishek Agarwal
Blogger für Tiergesundheit und Lifestyle-Coach bei DawgieBowl