Sollten Sie Ihrem Haustier einen Mikrochip implantieren lassen?
Raima Kulkarni, Hausfrau aus Dadar, erlebte letzten Monat einen Albtraum: Ihr Welpe war verschwunden. „Wir hatten ihn erst vor ein paar Wochen zu uns geholt, und er ist durch das Tor geschlüpft und verirrt“, erinnert sie sich. „Die ganze Nachbarschaft suchte ihn – zwei Tage später wurde er gefunden. Das waren die aufregendsten Tage unseres Lebens.“ Damals wusste sie noch nichts von Mikrochips.
Mikrochips für Haustiere boomen in Mumbai und tragen zur wachsenden Trend von technologiebasierter Tierpflege bei. Experten prognostizieren, dass sie ab 2021 groß im Kommen sein werden.
Worum geht es?
Mikrochips eignen sich ideal für Hunde und Katzen und sind international bereits Standard. Sie basieren auf passivem RFID (Radio Frequency Identification). Ein Tierarzt zieht die lose Haut nahe den Schulterblättern leicht hoch und implantiert den winzigen Chip mit einer Spritze. Dieses elektronische Gerät sendet Daten per elektromagnetischer Frequenz aus. Ein Scanner liest sie ab und zeigt die Infos an, erklärt Anushka Iyer, Unternehmerin und passionierte Hundebesitzerin.
Swathi Sundararajan, Haustierbesitzerin, ergänzt: „Kürzlich habe ich meinem Golden-Retriever-Welpen Cooper einen Chip verpasst. Es dauerte nur fünf Minuten – eine riesige Erleichterung! Nun habe ich kaum noch Angst, ihn zu verlieren. Solche Fälle liest man ja ständig.“