Frischer Neuschnee weckt bei Hunden pure Begeisterung – sie tollen genauso herum wie wir Menschen. Um den Winterspaß sicher und unvergesslich zu gestalten, gibt es bewährte Tipps, die wir aus jahrelanger Praxis mit Hunden kennen.
Während es draußen schneit, bleiben Sie am besten indoors. Nutzen Sie die Zeit für Training oder neue Tricks: Halten Sie Einheiten auf 5 bis 10 Minuten beschränkt, um die Konzentration frisch zu halten. Mehrere kurze Sessions am Tag sind effektiver als eine lange.
Verstecken Sie Futter oder Spielzeug im Haus und lassen Sie Ihren Hund schnüffeln – eine tolle Mentalsportart, die so anstrengend wirkt wie körperliche Bewegung. Starten Sie einfach, werden Sie dann kreativer. Futterpuzzle-Spielzeuge ergänzen das perfekt zur geistigen Stimulation.
Die Natur genießen
Beim Rausgehen schützen Sie vor Kälte: Kurzhaarige Hunde brauchen Mantel oder Pullover, um Erfrierungen und Unterkühlung vorzubeugen. Schnee und Eis zwischen den Zehen können reizen oder verletzen – prüfen Sie regelmäßig und greifen Sie zu Pfotenschuhen für sensible Ballen.
Spaziergänge durch Wälder oder verschneite Wege werden zu Familienabenteuern. Hunde stürmen gerne durch tiefen Schnee, doch achten Sie auf Welpen: Freilauf birgt Risiken wie Muskelzerrungen oder Stürze auf Eis.
Beim Schaufeln oder Schneemannbauen mitmachen lassen: Apportierspiele im Schnee fordern extra, da der Hund graben muss. Schnee stillt den Grabinstinkt ideal – lassen Sie ihn auspowern.
Ihren Hund sicher halten
Entsalzungsmittel auf Wegen sind oft giftig. Vermeiden Sie Toxizität, indem Sie nach Spaziergängen die Pfoten waschen. Auf eigenem Grund: Nur haustierfreundliches Salz wählen.
Ein verschneiter Tag ist ideal für Bonding drinnen und draußen. Packen Sie kalte Hunde ein, checken Sie Pfoten auf Schnee oder Chemikalien. Folgen Sie diesen Profi-Tipps – und genießen Sie das pure Glück Ihres Hundes im Schnee.