Ihr Hund entleert sich mehrmals täglich. Als verantwortungsvoller Halter räumen Sie den Kot in der Öffentlichkeit sofort weg. Doch im eigenen Garten? Ist das Entfernen nur eine Nachbarschaftsgeste, oder birgt liegen gelassener Hundekot echte Gesundheitsrisiken für Sie, Ihre Familie oder Haustiere? Und schadet er Rasen und Pflanzen?
Das konsequente Aufsammeln von Hundekot macht Ihren Garten, Park oder die Nachbarschaft sicherer. Es verhindert die Ausbreitung von Parasiten und Krankheiten, die für Hunde und andere Tiere lebensgefährlich sein können.
Gesundheitsrisiken von Hundekot für Mensch und Tier
Neben Unannehmlichkeiten wie Maden im Sommer oder Schimmel bei Feuchtigkeit lauern größere Gefahren: Krankheitserreger und Parasiten.
Hundekot kann Parvovirus enthalten, ein hoch ansteckliches und potenziell tödliches Virus. Es schädigt die Darmschleimhaut und verursacht blutigen Durchfall sowie Erbrechen. Dank Impfungen sind Hunde gut schützbar – halten Sie den Impfstatus Ihres Tieres stets aktuell, wie Tierärzte empfehlen.
Parvovirus überträgt sich fäkal-oral: Hunde lecken kontaminierten Kot oder Boden auf. Das Virus überlebt lange in der Umwelt. Beobachten Sie Ihren Hund auf Spaziergängen oder in Parks: Verhindern Sie Schnüffeln und Kotfressen.
Auch Darmwürmer oder Protozoen wie Giardia breiten sich über Kot aus. Hakenwürmer, Peitschenwürmer, Spulwürmer oder Giardiasis können Haustiere befallen und sogar auf Menschen übergreifen, insbesondere bei Kindern.
Langer Kontakt mit kontaminiertem Kot erhöht das Risiko für Reinfektionen.
Ist Hundekot als Dünger geeignet?
Experten raten ab: Im Gegensatz zu pflanzenbasierter Kuhmist ist Hunde Kot durch proteinreiches Futter sauer und nährstoffarm für Pflanzen. Die Gesundheitsrisiken überwiegen zudem klar. Selbst kompostierter Kot – durch Erhitzen keimfrei gemacht – eignet sich nicht für essbare Pflanzen.
Richtige Entsorgung ist entscheidend
Dr. Kremer betont: Je schneller der Kot entsorgt wird, desto geringer das Infektionsrisiko. Tragen Sie Handschuhe oder nutzen Sie Werkzeuge wie den Arm & Hammer Swivel Bin & Rake Hinterhof-Abfallaufnehmer oder den Nature’s Miracle Jaw Hundekotschaufel. Waschen Sie Hände gründlich danach.
Verpacken Sie den Kot in verschlossenen Beuteln.
Gegen Geruch und Bakterien hilft NaturVet Yard Geruchsbeseitiger – eine ungiftige Formel mit Mikroorganismen, die Haustiergerüche neutralisiert.
Weitere Tipps für verantwortungsvolle Hundehalter
Halten Sie Impfungen aktuell, besonders gegen Parvovirus. Lassen Sie Kot Ihres Hundes alle 6–12 Monate auf Parasiten testen – Frühwarnung schützt vor Ausbreitung.
Monatliche Präparate wie Interceptor Plus bekämpfen Herzwürmer und Würmer (Haken-, Peitschen-, Band- und Spulwürmer). Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt über die beste Wahl.