Am 1. Mai 2019 von Dr. Katie Grzyb, DVM, auf Richtigkeit überprüft
Träumen Sie davon, einen echten Dock-Taucher in Ihrem Hund zu entdecken? Wenn Ihr Vierbeiner es liebt, voller Freude in See oder Pool zu springen, liegt die Antwort wahrscheinlich nahe, meint Steve Mize, Betriebsleiter von North American Diving Dogs (NADD).
Kombinieren Sie die Wasserbegeisterung Ihres Hundes mit seinem Instinkt, Apportier-Spielzeuge zu holen – und Sie haben einen perfekten Kandidaten für diesen dynamischen Hundesport.
Grundlagen des Dock-Tauchens
Dock-Tauchen ist ein rasant wachsender Hundesport. Die beliebteste Disziplin, Distanz, ist unkompliziert: Sie werfen ein Spielzeug ins Wasser, Ihr Hund springt von einer erhöhten Plattform ab, holt es und schwimmt zurück.
Der Sieger in seiner Klasse – kategorisiert nach Erfahrung und Größe – erhält das blaue Band. Die Distanz wird präzise gemessen, indem der Punkt notiert wird, an dem die Schwanzwurzel das Wasser berührt.
Air Retrieve ist eine weitere spannende Variante. Hier muss der Hund eine 4 Fuß (ca. 1,2 m) über dem Wasser hängende Stoßstange greifen oder abschlagen. Bei jedem Erfolg wird sie um 30 cm weiter entfernt.
Während Wasserhunde wie Labrador Retriever oder Golden Retriever echte Profis sind, eignen sich tatsächlich alle Hunde ab 6 Monaten, die Wasser mögen – von Yorkies und Bulldogs bis zu Mischlingen. Bei brachyzephalen Rassen (kurzschnäuzig) konsultieren Sie bitte vorher Ihren Tierarzt.
Die Vorteile des Dock-Tauchens
Hundesport stärkt die Bindung zu Ihrem Tier spielerisch und trainiert es effektiv – Dock-Tauchen bildet da keine Ausnahme.
"Es geht weit über Springen und Nachhausegehen hinaus", erklärt Mize. Reisen zu Events, Hotelaufenthalte, gemeinsames Arbeiten – all das vertieft die Partnerschaft mit Ihrem Hund.
"Egal ob 2 Zoll oder 10 Fuß Sprungweite: Es zählt die Aufregung, der Drive und das Spiel 'Ich werfe, du holst!'", betont Mize.
Der Trainingsprozess für Dock-Tauchen
Suchen Sie Kurse oder Trainer über die NADD-Website.
Den Hund ans Wasser gewöhnen
"Bei Wasserneulingen rate ich zu einer Privatstunde, um Vertrauen aufzubauen", rät Katy Chadwick, Inhaberin von Brightside Training and Boarding in Dacula, Georgia, die Dock-Tauchkurse anbietet.
Dies kann eine oder mehrere Sessions dauern. "Wir starten mit Trainer und Hund im Pool, oft mit dem Besitzer dabei."
Manche Hunde brauchen anfangs eine Schwimmweste für Sicherheit – Bulldoggen oft dauerhaft, sogar bei Wettkämpfen.
Das Springen trainieren
Sobald Schwimmen und Apportieren klappt, lernt der Hund Abstoß, Sprung und Verfolgung.
"Wichtig: Den Besitzer im korrekten Wurf schulen, um maximale Sprünge zu ermöglichen", sagt Chadwick.
Halten Sie Sessions auf 20 Minuten mit Pausen beschränkt, maximal 2x wöchentlich. Ende auf einem High-Note, bevor Müdigkeit einsetzt. Geduld und Lob sind Schlüssel.
Bei Ausbrennen: Pausieren und später neu starten.
Ausrüstung für Dock-Tauchen
Für den Einstieg brauchen Sie keine Profi-Ausrüstung – wenn Ihr Hund Talent zeigt: Wasserliebe, Dock, Gewässer, Hundehandtücher, wasserdichtes Halsband und schwimmendes Apportierspielzeug.
Empfohlene Spielzeuge:
- Normaler Ball (z. B. Spunky Pup Fetch and Glow Ball)
- Stoßstangen-ähnliches Spielzeug (z. B. Zogoflex Hurley von West Paw)
- Hundetrainingspuppe (z. B. KONG Trainingspuppe)
Tipps für Dock-Tauchspielzeug
Vermeiden Sie Spielzeuge, die zu viel Wasser schlucken lassen, warnt Mize.
Reservieren Sie das Toy exklusiv für Training – wie Mize bei seinen drei Dock-Tauchhunden. "Beim Anblick flippen sie aus: 'Dock-Zeit!'" (Einer greift gern die Schnüre der Kong Wet Wubba.)
Neugierig? NADD-Events bieten Testrunden mit Trainer: Rampenrunter, Springen, Spaßchecken.
Reinigen Sie nach jeder Session die Ohren gründlich, um Infektionen vorzubeugen.
Von: Linda Rodgers