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Beste und schlechteste Standorte für das Katzenklo: Experten-Tipps für harmonisches Zusammenleben

Von Lynne Miller

Das alte Immobilienmotto „Lage, Lage, Lage“ gilt auch für Katzentoiletten. Die richtige Platzierung kann den Unterschied zwischen Frieden und Konflikt mit Ihrer Katze ausmachen. Um das Wohlbefinden Ihrer Katze zu sichern und Unfälle im Haus zu vermeiden, lohnt es sich, den Standort sorgfältig zu wählen, rät Blair de Jong, Katzenverhaltensberaterin bei der ASPCA.

„In der Katzenwelt ist eines der größten Probleme das Katzenklo-Training und unangemessene Beseitigung“, erklärt de Jong. „Sobald Probleme auftreten, sind sie mühsam zu lösen.“

Ideale Standorte für das Katzenklo

Die besten Plätze sind ruhige, leicht erreichbare Ecken mit Privatsphäre, empfiehlt de Jong. „Schauen Sie, wo Ihre Katze am liebsten Zeit verbringt“, sagt sie. „Stellen Sie die Toilette nicht in ein Dachzimmer, das sie meidet.“

Katzenbesitzer möchten Katzentoiletten oft nicht sehen oder riechen. Verstecken Sie sie daher an Orten, die für die Katze zugänglich sind, rät Paula Garber, Katzenverhaltensspezialistin aus Westchester County, New York. Wählen Sie wenig frequentierte Bereiche fern von Futter- und Wassernäpfen. Da Katzen gerne bei ihren Menschen sind, könnte ein Lieblingsplatz ideal sein.

Denken Sie an Ihr eigenes Badezimmer: ausreichend Licht ist entscheidend, betont Garber. Katzen brauchen gute Sicht. Nutzen Sie Nachtlichter, um dunkle Ecken zu beleuchten. „Niemand würde eine dunkle Toilette benutzen wollen“, vergleicht sie.

Berücksichtigen Sie Persönlichkeit, Alter, Mobilität und Hauslayout. Ältere Katzen mit eingeschränkter Beweglichkeit brauchen die Toilette in Reichweite.

Katzenklos in Mehrkatzenhaushalten

Bei mehreren Katzen wird die Platzierung komplexer, sagt Garber. Was für eine passt, stößt bei der anderen ab. Ein Kunde platzierte Boxen in der Garage – eine Katze nutzte sie, die andere nicht, trotz Katzenklappe. „Garagen sind oft dunkel und kalt“, erklärt sie.

Stellen Sie genug Boxen bereit, da Katzen nicht teilen mögen. Verteilen Sie sie im Haus, nicht nebeneinander – sonst wirken sie wie eine. Für manche Katzen: zwei Boxen pro Tier, eine zum Urinieren, eine zum Koten.

Katzen fühlen sich beim Geschäft verletzlich. Garber hat eine Box am oberen Treppenende: „Flure sind offen, Katzen sehen Kommendes.“ Belebte Foyers eignen sich hingegen nicht.

Probleme mit der Katzentoilette lösen

Nutzen Sie Katzenlieblingsräume wie Schlafzimmer, Tür offen halten. Bei Alleinlebenden mit Katze: Nähe zur eigenen Toilette, wenn Platz da ist. Aber: Geschlossene Türen oder Duschen können abschrecken.

Schüchterne Katzen meiden laute Orte. Vermeiden Sie Waschmaschinen, Kühlschränke oder Öfen. Verschieben Sie Boxen schrittweise, nie abrupt – Katzen hassen plötzliche Veränderungen.

Innovative Lösungen: Ein Besitzer gab einer arthritischen Katze via Sensor-Halsband exklusiven Zugang zu einer separaten Box. „So bekam sie ihren eigenen Platz“, sagt de Jong.

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