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Streunende Hunde in Gurgaon: Bleiben oder gehen? Die Debatte zwischen Tierschützern und Anwohnern

Streunende Hunde in Gurgaon: Bleiben oder gehen? Die Debatte zwischen Tierschützern und AnwohnernWährend Tierfreunde eine proaktivere Haltung der Gurgaon-Polizei gegen Tierquälerei fordern, sehen viele Anwohner streunende Hunde als Bedrohung, der die Stadt entkommen kann.

Hundeliebhaber und Tierschützer in Gurgaon setzen sich für mehr Mitgefühl mit Streunern ein, doch zahlreiche Bewohner halten sie für eine unnötige Gefahr, die beseitigt werden sollte. In der Millennium City häufen sich Fälle von Grausamkeiten gegenüber streunenden Hunden. Betroffene Tierfreunde stoßen oft auf Hürden, wenn sie Anzeigen bei der Polizei erstatten wollen. Kürzlich erstattete Chetna Joshi aus Kendriya Vihar, Sektor 56, Anzeige gegen einen Mann, den sie beim brutalen Schlagen eines Hundes mit einem Lathi ertappte. Sie berichtet: „Am 19. März beobachtete ich einen älteren Mann, der einen Hund verprügelte. Eine Frau filmte den Vorfall und stoppte ihn, worauf er sie stieß. Trotz Video brauchten wir zwei Tage, um die Anzeige aufzunehmen.“

Nikhil Mahesh, ein engagierter Tierschützer, erzählt Ähnliches aus dem Vorjahr: „Ich erstattete Anzeige gegen einen Mann, der Hunde nahe Valley View Estate misshandelte. Er wurde festgenommen.“ Tierschützer kritisieren RWAs und Bewohner als unsensibel; Anwohner hingegen fürchten Belästigungen und Gefahren für Kinder. Wir beleuchten beide Seiten.
Die Polizei registriert meine Anzeige nicht
Nikhil fährt fort: „Vor einem Jahr griffen Nachbarn zwei unschuldige Streuner in unserem Gebäudekomplex an – nur weil sie Hunde nicht mochten. Eine Frau beschwerte sich bei der Polizei, wir würden die Hunde anstiften, zu beißen, obwohl sie sie fütterte. Die Polizei drohte mit Erschießen, falls nicht umgesiedelt würde – trotz Videos und Gesetzen zum Tierschutz. Bald verschwand ein Hund, der andere wurde geschlagen. Wir riefen die 100-Nummer; der stellvertretende Inspektor fotografierte, doch keine Anzeige folgte.“

Amritika Phool Gujral vom Animal Welfare Board of India erklärt: „In Gurgaon ist die Lage alarmierend. Viele RWAs verbieten Streuner auf ihrem Gelände und erlassen eigene Regeln gegen Haustiere. Wir forderten FIRs, stießen aber auf Widerstand. Das Gesetz verlangt Sterilisation und Rückführung an den Ursprungsort – doch die Polizei ignoriert das oft mit der Begründung, menschliche Fälle hätten Vorrang.“

Alle Polizeistationen angewiesen, Fälle aufzunehmen: Gurgaon-Polizeikommissar
Navdeep Singh Virk, Polizeikommissar von Gurgaon, versichert: „Wir trafen Tierschützer und wiesen Stationen an, Beamte über Tierquälerie-Gesetze aufzuklären. Ein Dauerbefehl liegt vor. Wir setzen Gesetze durch und leiten Maßnahmen ein.“ Ein anonymer hochrangiger Beamter räumt jedoch ein: „Zwischen Legalem und Praktikablem klafft oft ein Graben.“

Streuner beißen Kinder und jagen Fahrzeuge: Stimmen der Anwohner
Anjali Ranger Virk, Inhaberin eines Etikettendruckers, aus Garden Estate: „Seit Langem plagen uns Streuner: Angriffe auf Kinder und Ältere, Verfolgungsjagden auf Autos. Neue Welpen werden territorial angegriffen – uns ging das so. Beschwerden bei der RWA fruchten nichts. Rechtlich unmöglich zu entfernen, es sei denn nach Biss. Fütterer genießen Schutz, übernehmen aber keine Verantwortung. Sterilisation hilft langfristig, reduziert Populationen – kurzfristig ein Kreislauf aus Misshandlung und Aggression.“

Pooja Sharma: „Ein Streuner biss einen älteren Mann; seither meide ich Abendspaziergänge nach 22 Uhr.“

Vidya Raja: „Junge zwischen 10 und 13 quälen Hunde – binden Gegenstände an Schwänze oder werfen Steine.“

Malvika Mathur: „Hunde jagen Radfahrer und Spaziergänger; Stürze passieren. Bei Bissen von Kindern und Alten fahre ich nun Auto zur Bushaltestelle.“

Twinkle Bhayana: „Hunde jagten eine Frau mit Kindern auf Scooty. Kinder dürfen nicht mehr im Park spielen.“