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Indien verbietet Hundeimport für Zuchtzwecke: Züchter in Lucknow uneins

Indien verbietet Hundeimport für Zuchtzwecke: Züchter in Lucknow uneinsDie indische Regierung hat am 25. April ein Verbot für den Import von Hunden zu Zucht- oder anderen kommerziellen Zwecken erlassen. Hunde dürfen nur für Verteidigungs- und Polizeiaufgaben, Forschung und Entwicklung oder als lizenziertes Familienhaustier eingeführt werden. In Lucknow sorgt die Maßnahme für geteilte Meinungen unter Züchtern und Tierliebhabern.
Keine Notwendigkeit für Importe
Irshad Ali Khan, Züchter von Rampur Hound und Tazi mit 10 Jahren Erfahrung, begrüßt das Verbot: „Viele Importzüchter züchten rücksichtslos und setzen die Hunde danach auf die Straße. Dieses Verbot stoppt solche Missbräuche.“ Anurag Mishra, Besitzer von 16 Rassen wie Rottweiler, Greyhound und Dobermann, stimmt zu: „Indien hat wundervolle einheimische Rassen. Das Klima passt nicht zu vielen Importrassen – ein Siberian Husky, der für Schnee gezüchtet ist, leidet bereits bei 16 °C.“
Einschränkungen ja, Verbot nein Inakshi Chandel, Züchterin von 12 Labradors, plädiert für Regulierung statt Verbot: „Die Regierung sollte Lizenzen nur ethischen Züchtern geben, die Hygiene wahren und sich um Muttertiere und Welpen kümmern.“ Partha Choudhury, der eine Bulldogge aus Ungarn importierte, warnt: „Ein pauschales Verbot treibt den Handel in illegale Kanäle – schlecht für die Tiere.“
Ende der Statussymbole
Cyrus Maclure mit 22 Rassen sieht Positives: „Viele kaufen Importe nur als Prestigeobjekt, ohne richtige Erziehung. Ausstellungen belohnen oft nur Äußerlichkeiten. Das Verbot beendet diesen Trend.“
Entmutigung für Tierliebhaber
Soumya Chaturvedi, Lehrerin und Bulldoggen-Besitzerin, ist enttäuscht: „Mein Hund kostete 5 Lakh Rupien und drei Jahre Suche. Solche Regeln schrecken nur verantwortungsvolle Haustierbesitzer ab – wir haben seit Generationen Hunde.“