Katzenläuse (Feline Pediculosis)
Läuse sind winzige Parasiten, die auf der Haut Ihrer Katze leben und bei Vernachlässigung zu erheblichen Problemen führen können. Diese kleinen Insekten beißen in die Haut, um sich zu ernähren. Im Vergleich zu Flöhen sind sie seltener und treten vor allem bei mangelnder Hygiene auf.
Symptome von Katzenläusen
Typische Anzeichen eines Befalls sind:
- Starker Juckreiz und intensives Kratzen
- Trockenes, struppiges Fell
- Haarausfall, besonders um Ohren, Hals, Schultern, Leiste und After
Ursachen von Katzenläusen
Die einzige Läuseart, die Katzen befällt, ist Felicola subrostrata. Die Übertragung erfolgt durch direkten Kontakt zwischen Tieren oder über kontaminierte Gegenstände wie Bürsten oder Streu.
Wichtig: Läuse sind artspezifisch. Menschliche Läuse können nicht auf Katzen übergehen und umgekehrt.
Diagnose von Katzenläusen
Die Diagnose ist unkompliziert: Erwachsene Läuse sind flache, sechbeinige Insekten ohne Flügel, Nissen (Eier) erscheinen als weiße Punkte an Haaren. Eine visuelle Inspektion reicht meist aus.
Behandlung von Katzenläusen
Effektive Mittel umfassen spezielle Shampoos, insektizide Sprays und Pulver. Bewährte Wirkstoffe sind Fipronil und Selamectin (verschiedene Marken). Oft sind 2–3 Behandlungen nötig, um schlüpfende Nissen zu bekämpfen. Folgen Sie stets den tierärztlichen Anweisungen, da manche Produkte empfindliche Katzen reizen können.
Bei stark verfilztem Fell kann ein Rasieren notwendig sein, um tiefe Befälle zu erreichen.
Prävention: Wechseln Sie Streu, waschen oder entsorgen Sie Bettwäsche, versiegeln Sie nicht waschbare Textilien wochenlang. Desinfizieren Sie Bürsten, Katzenklos, Möbel, Teppiche und Böden gründlich.