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Welche menschlichen Gewohnheiten teilt Ihr Haustier mit Ihnen?

Welche menschlichen Gewohnheiten teilt Ihr Haustier mit Ihnen?Hat Ihnen schon mal jemand erzählt, dass sein Hund so sehr nach Aufmerksamkeit lechzt, dass die Hausarbeit zum Witz wird?
Kein Wunder – als langjähriger Haustierbesitzer kann ich das bestätigen. Haustiere übernehmen oft unsere Gewohnheiten. Sie teilen unser Bett, brauchen Kissen zum Schlafen und ignorieren manchmal sogar ihr hochwertiges Futter, bis sie erstmal von unserem Teller naschen. Solche Hunde entwickeln eine Persönlichkeit, die Neulinge baff macht.

Manche Hunde schlafen fest mit ihren Besitzern und wecken sie morgens sanft – mit Küssen und Knabbern am Ohr. Der noch schlaftrunkene Mensch gibt einen Wangenkuss zurück und steht auf. Lethargische Besitzer profitieren: Der Vierbeiner sorgt für Pünktlichkeit.

Tierliebhaber, die fernssehen wollen, müssen um Platz kämpfen. Schläft der Hund, ist Kanalzappen kein Problem. Wacht er auf und das Haus ist leer, heult er, stupst an oder beißt sanft ins Hosenbein. Mein eigener Hund richtet sich auf die Hinterpfoten und versperrt die Sicht – ein Anblick zum Schmunzeln, solange man nicht fernsieht.

Beim Verlassen des Hauses setzen verwöhnte Haustiere alles ein: Sie behindern beim Anziehen, bellen wütend oder postieren sich vor der Tür. Sie wollen mit ins Büro, nicht allein bleiben. Ihre Bitten rühren oft zu Herzen, doch man muss sich durchsetzen – mit bleibenden Erinnerungen an das "verwöhnte Kind".
Ein Haustier kommt klein ins Haus, erobert aber unseren Alltag und wird untrennbarer Teil davon. Vielleicht durch Grimassen, die uns jeden Morgen vom Bett scheuchen.