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Können Haustiere Höhenkrankheit bekommen? Experten-Tipps für Umzüge in die Berge

Von Cheryl Lock

Im Januar zogen mein Mann und ich mit unserem kleinen Fließheck von New York nach Colorado um, um ein neues Leben inmitten der Berge zu beginnen. Wir waren nicht allein: Unsere Katze und unser Kaninchen begleiteten uns von der Ostküste. Unser Ziel? Weniger Stress als im lauten Manhattan – besonders für die scheue Penny, die Sirenen und Hupen hasste. (Dem Kaninchen war es egal.)

Wir planten alles: Pausen, Futter, Wasser, Leckereien und haustierfreundliche Hotels. Doch an die Höhenänderung dachten wir nicht. Denver liegt auf 5.280 Fuß – genau eine Meile über dem Meeresspiegel. Menschen spüren hier oft Höhenkrankheit: Durst, Schwindel oder Übelkeit. Aber Tiere? Erst vor Ort wurde mir klar: Ich wusste nichts darüber.

Zum Glück akklimatisierten sich unsere Tiere gut und fühlen sich nach Monaten pudelwohl. Dennoch fragte ich mich: Was hatten sie gespürt? Ich wandte mich an Dr. John Tegzes, MA, VMD, Diplomaten des American Board of Veterinary Toxicology, für verlässliche Antworten – ideal vor einem solchen Umzug.

Werden Tiere von der Höhe beeinflusst?

Ja, Hunde und Katzen reagieren sensibel. Symptome umfassen Durst, Benommenheit, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und in Extremfällen Flüssigkeitsansammlungen in Lunge oder Gehirn, besonders bei Aktivität in großer Höhe.

Forschung an Tieren hat physiologische Reaktionen gut beleuchtet – sie ähneln denen beim Menschen. Beruhigend: Effekte treten meist erst ab 8.000 Fuß auf, in Orten mit unter 500 Einwohnern. Die meisten Haustiere sind sicher.

Welche Vorsichtsmaßnahmen vor einem Umzug in die Höhe?

Begrenzen Sie Aktivität, beobachten Sie genau. Anzeichen: Schnelle Ermüdung, übermäßiges Keuchen, Appetitlosigkeit, Erbrechen. Reduzieren Sie Bewegung, bieten Sie viel Wasser und feuchtes Futter – trockenes Knabberfutter dehydriert. Hunde und Katzen trinken oft nicht genug bei Durst.

Bei Umzügen wie nach Denver helfen Geduld und Sanftheit in den ersten Monaten. Das Blut passt sich an, Sauerstoffaufnahme verbessert sich.

Woran erkennt man mangelnde Anpassung?

Kein Rückkehr zur Normalaktivität? Achten Sie auf übermäßiges Hecheln oder Husten – Zeichen für Herzprobleme, die in der Höhe schlimmer werden. Leichter Nacht-Husten erfordert tierärztliche Abklärung; latente Erkrankungen werden sichtbar.

Bei Atemproblemen wie Asthma: Umzug verboten oder machbar?

Kein absolutes Tabu. Verringern Sie Aktivität schrittweise und steigern Sie langsam, je nach Verträglichkeit.