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Indische Hunde gewinnen an Beliebtheit: Mehr Adoptionen und Käufe für einheimische Rassen

Indische Hunde gewinnen an Beliebtheit: Mehr Adoptionen und Käufe für einheimische Rassen

Highlights

• Ein ermutigender Trend: Immer mehr Menschen zahlen 4.000 bis 10.000 Rupien für indische Hunde.
• Straßenhunde und reine Rassen zeigen vielfältige Persönlichkeiten – die richtige Auswahl ist entscheidend.
In den letzten Monaten haben NGOs und Tierliebhaber erfolgreich für die Adoption indischer Hunde geworben, statt Tausende Rupien für ausländische Rassen auszugeben. Eine kürzliche Haustierausstellung widmete sich ganz einheimischen Hunden.
„Die gefragtesten indischen Rassen sind Mudhol Hound, Rampur Hound, Kombai, Rajapalayam und der Indische Mastiff. In Chennai gibt es Züchter, hier in der Region noch nicht viele. Diese Hunde sehen beeindruckend aus und sind extrem pflegeleicht“, erklärt Veranstaltungsleiter M. Satya Narayan. Er stellte ein Banner mit Infos zu indischen Rassen auf, um Besucher zu informieren. „Ich hoffe, die Kinder lernen unsere einheimischen Hunde kennen. Wenn nur 10 Menschen sie kaufen oder adoptieren, ist das ein voller Erfolg“, ergänzt er.

Indische Hunde, einschließlich der Straßenhunde, haben starke Instinkte und dominante Züge. Hundetrainer CV Franklin rät: „Beim Adoptieren den Campbell-Test nutzen, der online verfügbar ist. Er zeigt, ob der Welpe dominant, unterworfen oder ängstlich ist. Ein süßer Welpe kann zu einem dominanten Hund werden, der nicht zu Familien mit Kindern passt. Oder Sie wollen einen Wachhund, bekommen aber einen scheuen. Training ist essenziell, angepasst an den Typ.“
Franklin betont: Indische Hunde unterscheiden sich von domestizierten Rassen wie Labrador oder Golden Retriever. „Nehmen Sie keinen dominanten Hund aus Mitleid, wenn Sie nicht trainieren können. Dominanz kann gemildert werden, aber nie mit Gewalt – das schädigt den Hund. Der Campbell-Test hilft bei der Entscheidung. Selbst dominante Welpen werden tolle Familienhunde mit richtigem Training. Handeln Sie nicht impulsiv.“

Berater Sriram Srinivasan, der sieben indische Hunde adoptiert hat und sich um 12 weitere kümmert, schwärmt: „Sie sind ideale Haustiere. In den ersten 3-4 Monaten intensiv trainieren und pflegen. Unsere einheimischen Hunde sind instinktiv klug und lernen Befehle schnell.“ Er empfiehlt Adoption: „Statt 25.000 Rupien für Importrassen aus Laune zu zahlen, spenden Sie für Tierschutz und adoptieren Sie kostenlos. Bewusstsein und Engagement sind der Schlüssel.“