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Hundekot richtig entsorgen: Fakten und Mythen für verantwortungsvolle Hundebesitzer

Von Carol Bryant

Jeder Hund hinterlässt täglich Kot – und als verantwortungsvoller Besitzer ist es Ihre Aufgabe, diesen sicher aufzuräumen und zu entsorgen. Doch wissen Sie wirklich, wie das am besten gelingt? Ob mit Schaufel oder Beutel: Hier teilen wir als Experten für Haustierhygiene die entscheidenden Tipps, gestützt auf Empfehlungen renommierter Institutionen.

Wir trennen Fakten von gängigen Irrtümern zur Entsorgung von Hundekot.

Fakt: Hundekot direkt in die Toilette spülen

Die U.S. Environmental Protection Agency (EPA) und der Natural Resources Defense Council (NRDC) empfehlen dies als beste Methode – ohne Beutel, nur den reinen Kot. Zurückgelassener Hundekot birgt Gesundheitsrisiken für die Öffentlichkeit: Schädliche Bakterien und Nährstoffe sickern in Gullys und letztlich in Gewässer.

Achtung: Katzenkot nie spülen! Er kann den Parasiten Toxoplasma gondii enthalten, der Menschen und Tiere infiziert. Kommunale Kläranlagen töten diesen nicht immer ab.

Fiktion: Hundekot düngt den Boden.

Realität: Kot von Fleischfressern wie Hunden eignet sich nur als Dünger, wenn er gründlich mit Materialien wie Eierschalen und Grasschnitt kompostiert und über Monate abgebaut wird.

Fakt: Enormer Abfallberg

Amerikas 78,2 Millionen Hunde produzieren nach Angaben des Abfallbeseitigungsdiensts Doody Calls jährlich 10 Millionen Tonnen Kot – genug, um 268.000 Sattelzugmaschinen zu füllen.

Fiktion: Hundekot ist harmlos für die Gesundheit.

Realität: Er überträgt Krankheiten und Parasiten wie Herzwürmer, Peitschenwürmer, Hakenwürmer, Spulwürmer, Bandwürmer, Parvoviren, Giardia, Salmonellen und E. coli. Deshalb immer sofort aufsammeln!

Fakt: Alternative Entsorgung

Falls Spülen nicht möglich ist (nur bei beutellosem Hundekot, nie Katzenkot): Biologisch abbaubare Beutel verwenden und in den Restmüll geben.

Fiktion: Beutel mit Kot einfach spülen.

Realität: Das verstopft Rohre und belastet Abwassersysteme.