Von Monica Weymouth
Früher eine Seltenheit, sind Hunde im Büro heute in 8 Prozent der Unternehmen erlaubt – laut einer Studie der Society for Human Resource Management. Kein Wunder: Zahlreiche Untersuchungen belegen, dass Tiere Stress mindern, die Stimmung heben und die Produktivität steigern, was letztlich die Gewinne fördert.
Möchten Sie am Trend teilhaben? Holen Sie Ihren Vierbeiner erst ins Büro, wenn er fit ist. Diese Tipps von zertifizierten Trainerinnen sorgen dafür, dass er – und Sie – punkten.
Prüfen Sie die Eignung Ihres Hundes
Nicht jeder Hund eignet sich für den Büroalltag. „Er muss entspannt mit Kommen und Gehen umgehen, Menschen und andere Hunde mögen“, erklärt Leigh Siegfried, CPDT-KA und Inhaberin von Opportunity Barks Behavior & Training in Philadelphia. „Territoriale oder bissige Hunde gehören nach Hause.“
Auch brave Hunde: Manche Kollegen haben Allergien oder mögen keine Tiere. Klären Sie das im Vorfeld mit Team und Vorgesetztem ab.
Professionelles Training sicherstellen
Ihr Hund muss mit vielfältigen Charakteren klarkommen – von lauten Begrüßungen bis zu Haarstrudeln. Solides Training ist essenziell.
„Üben Sie mit absurden Grüßsituationen, damit der Hund ruhig bleibt“, rät Marisa Sam, Hundetrainerin bei Philly Dog Training in Philadelphia. „Bei Hektik sucht er dann Schutz bei Ihnen.“
Bitten Sie Kollegen um Mithilfe: Ein Glas mit Keksen und Schild ‚Lassen Sie Jumpy sitzen und werfen Sie ein Leckerli‘ schafft Struktur.
Spa-Tag für Frische
Wie Sie duschen, so baden Sie Ihren Hund vorab. Friseurtermin, Pflegetücher wie hypoallergene Earthbath-Produkte und Minz-Leckerlis wie Merrick Fresh Kisses (getreidefrei) halten ihn top. Tierarzt abklären!
Seien Sie ein verantwortungsvoller Chef
Hunde brauchen Aufsicht wie Praktikanten. Bleiben Sie immer in Reichweite, besonders am Anfang.
„Einschränken Sie den Raum schrittweise“, empfiehlt Sam. Nutzen Sie Stall, Tore oder Leine. Der Frisco Hundelaufstall schafft sicheren Raum. Sichern Sie Kabel und Gefahren.
Spielzeug und Beschäftigung
Gegen Langeweile: Harte Kauartikel und Futterspiele. „Essbare Kausachen tagsüber halten beschäftigt“, sagt Siegfried. Ihr Schreibtisch bleibt sicher.
Bewegung einplanen
Aktive Hunde brauchen Pausen. „Spaziergänge brechen den Tag“, meint Sam. Couch-Potatoes dösen lieber unter dem Tisch. Passen Sie es an die Persönlichkeit an.