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6 Nährstoffe im Katzenfutter, die Ihrer Katze schaden können – Von Tierärztin Lorie Huston, DVM

Ist Ihre Katze krank? Überprüfen Sie diese 6 Nährstoffe im Futter

Von Lorie Huston, DVM

Katzen brauchen wie wir Menschen eine nährstoffreiche Ernährung. Als reine Fleischfresser sind sie jedoch empfindlich: Zu viel von bestimmten Nährstoffen kann mehr schaden als nutzen. Als erfahrene Tierärztin rate ich, genau auf diese Inhaltsstoffe im Futter Ihrer Katze zu achten.

Eiweiß

Katzen benötigen hohen Anteil an tierischem Protein – mehr als Hunde. Bei Nierenerkrankungen ist jedoch leicht verdauliches Protein entscheidend. Schlechte Qualität führt zu Stoffwechselproblemen, Gewichtsverlust, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.

Magnesium

Magnesium ist essenziell, doch in Übermaßen gefährlich. Es belastet Nervensystem und Herz, verursacht Schwäche, Lähmung, Herzstillstand, Atemdepression, Koma oder Tod. Zudem fördert es Blasensteine bei Katzen und Hunden.

Natrium

Natrium reguliert Blutdruck, Nervenimpulse und Säure-Basen-Gleichgewicht. Zu viel schadet Herz, Nieren und Nerven – besonders bei bestehenden Erkrankungen. Es macht durstig, steigert Urinproduktion und kann bei unzureichender Trinkmenge zu Dehydration führen.

Kalzium und Phosphor

Das richtige Verhältnis von Kalzium zu Phosphor ist entscheidend für gesunde Knochen. Überdosierungen stören es und fördern Nierenschäden sowie Blasensteine, vor allem bei kranken Katzen.

Vitamin D

Hohe Dosen Vitamin D erhöhen Kalziumwerte und belasten Nieren, Magen-Darm-Trakt, Nerven sowie Herz-Kreislauf-System.

Wie viel ist zu viel?

Ideal ist eine ausgewogene, vollständige Ernährung – individuell abgestimmt. Junge Kätzchen, adulte Katzen oder solche mit Erkrankungen haben unterschiedliche Bedürfnisse. Konsultieren Sie immer Ihren Tierarzt für personalisierte Empfehlungen.

Bild: Goodluz / über Shutterstock

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