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Sicherheitstipps für Hunde auf Festivals und öffentlichen Veranstaltungen – Rat von Tierärzten

Von Nancy Dunham

Für viele Hundebesitzer sind öffentliche Events wie Straßensfeste oder Strandfeste ein Highlight mit dem Vierbeiner. Doch in der Vorfreude vergessen Sie nicht: Die Sicherheit Ihres Hundes steht an erster Stelle.

"Es fühlt sich an, als würden Sie Ihren Hund in den Hundepark bringen", erklärt Dr. Jeff Werber, Tierarzt in Los Angeles. "Am wichtigsten ist, dass der Hund mit Menschenmengen und anderen Hunden zurechtkommt." Andernfalls bleibt er besser zu Hause.

Die Gesundheit und der Spaß Ihres Hundes hängen vom individuellen Tier ab. Wenn Sie glauben, dass Ihrem Vierbeiner der Ausflug guttun würde, beachten Sie diese bewährten Tipps von Experten.

Sichern Sie Ihren Hund im Auto

Schnallen Sie Ihren Hund beim Fahren an, rät Amy Burkert, Autorin von "The Ultimate Pet Friendly Road Trip" und Gründerin von GoPetFriendly.com. "Es ist erschreckend, wie wenige Haustierbesitzer das tun."

Ein spezieller Hundeautositz reduziert Ablenkungen, hält den Hund sicher und schützt Insassen. So springt er nicht beim Anhalten heraus und verursacht Unfälle.

Achten Sie auf Hitze

Schönes Wetter klingt ideal, doch prüfen Sie Oberflächen wie Asphalt oder Sand mit der Hand. Brennt es, ist es zu heiß für Pfoten, warnt Dr. Jeff Werber, Emmy-prämierter Tierarzt und Moderator von "Petcetera" auf Animal Planet.

Asphalt speichert Wärme auch nachts – testen Sie immer. "Ich sehe ständig Hunde an Stränden ohne Schatten, Schuhe oder Wasser", sagt er. "Das ist unfair und kann sie krank machen."

Stellen Sie Wasser und Schatten sicher, machen Sie Pausen, kontrollieren Sie Pfoten und Verhalten. Keuchen oder Unruhe? Zeit, heimzugehen.

Halten Sie Ihren Hund unter Kontrolle

"Verwenden Sie gut sitzende Halsbänder mit aktuellen ID-Tags oder Mikrochip", empfiehlt Dr. Carol Osborne vom Chagrin Falls Veterinary Center in Ohio. Moderne Dienste wie Pet Amber Alert oder GPS-Tracker helfen bei Verlusten.

Bei großen Events: Nur nicht einziehbare Leinen. Einziehbare können sich verheddern und zu Verletzungen in Menschenmengen führen.

Vermeiden Sie Paraden und laute Events

"Kein Hund mag Paraden – selbst der Geselligste nicht", warnt Russell Hartstein, zertifizierter Verhaltensforscher und CEO von FunPawCare in Los Angeles. Betrunkene Gäste, Tritte und Stress führen oft zu Bissen.

Lautes Feuerwerk ängstigt viele Tiere. "Haustierohren sind empfindlicher", sagt Dr. Osborne. Lassen Sie sie zu Hause mit klassischer Musik oder ThunderShirt. Bei Bedarf: Tierarzt für Medikamente oder Verhaltenstherapie.

Passen Sie auf Futter und Gefahren auf

Grills sind toll, aber riskant. Alkohol kann Krämpfe oder Atemstillstand verursachen. Halten Sie Hunde fern von Bier, Wein und Grillgut.

Nicht angezündete Streichhölzer oder Feuerzeugbenzin enthalten Chlorate, die Blutzellen schädigen und zu Atemproblemen oder Nierenschäden führen können (ASPCA). Leichterflüssigkeiten reizen Haut, Magen und Nervensystem; Einatmen birgt Lungenentzündungsrisiko.

Viele Menschensnacks schaden Hunden. "Halten Sie die Ernährung normal, um Erbrechen, Durchfall oder Pankreatitis zu vermeiden", rät Dr. Osborne.

Spaß mit Ihrem Hund auf Events? Ja – aber nur mit Sicherheit im Blick.