Am 29. April 2019 von Dr. Hanie Elfenbein, DVM, PhD, auf Genauigkeit überprüft und aktualisiert
Ja, auch Katzen können sich mit Herzwürmern anstecken – wenngleich sie resistenter sind als Hunde. Die Infektion erfolgt durch den Stich infizierter Mücken und lässt sich nur mit verschreibungspflichtigen Präventivmitteln verhindern, die die unreifen Larven abtöten, bevor sie adult werden.
Vorbeugung ist bei Weitem einfacher, sicherer und günstiger als eine Behandlung. Ohne monatliche Herzwurmmittel für Katzen droht Ihrer Katze ein echtes Risiko. Diese potenziell tödliche Erkrankung führt zu adulten Würmern in Lunge und Herz, mit schweren Folgen.
Betroffene Katzen husten, ermüden schnell, haben Atemnot, erbrechen – manchmal mit Blut. Symptome variieren je nach Wurmposition und -anzahl.
Diagnose der Herzwurmerkrankung bei Katzen
Ihr Tierarzt bewertet zunächst das Stadium (Klasse 1–4), um die Behandlung zu planen. Klasse 1 ist mild und gut therapierbar, Klasse 4 am schwersten mit schlechteren Prognosen.
Bei Klasse 4 ist eine Stabilisierung essenziell – oft inklusive Operation zur Entfernung großer Würmer aus Herz und Gefäßen.
Katzen bekämpfen Infektionen oft selbst besser als Hunde. Es gibt keine zugelassene Wurmbehandlung wie bei Hunden; diese reagieren Katzen häufig schwer. Nur in Extremfällen wird sie erwogen.
Viele Tierärzte wählen supportive Therapie: Steroide lindern Entzündungen, Antibiotika schwächen die Würmer. Engmaschige Überwachung ist unerlässlich.
Herzwurmbehandlung bei Katzen
Vor Medikamenten prüft der Tierarzt Komorbiditäten. Röntgen des Brustkorbs und Bluttests decken Herz-, Lungen-, Leber- oder Nierenschäden auf – diese werden zuerst therapiert.
Bei Wurmbehandlung: Absolute Ruhe, um Embolien durch tote Würmer zu vermeiden. Beobachten Sie auf Husten, Erbrechen, Apathie oder Durchfall und melden Sie Abnormitäten sofort.
Erfolgsaussichten nach Herzwurmbehandlung bei Katzen
Risiken bestehen immer – ob natürliche Beseitigung oder Medikamente. Viele Katzen heilen allein, doch schwere Fälle brauchen Sauerstoff oder Infusionen.
Vollständige Clearance dauert 2–3 Jahre oder länger. Tests können trügen. Ultraschall und Röntgen bestätigen.
Lebenslange Prävention schützt vor Neuinfektionen. Vorbeugung bleibt der beste Schutz.
Von: Jennifer Kvamme, DVM