Am 15. Juni 2018 von Katie Grzyb, DVM, überprüft und auf Genauigkeit aktualisiert.
Als Katzenbesitzer wissen Sie: Kuscheltierchen und Leckerlis zaubern ein Lächeln auf das Gesicht Ihrer Katze. Doch wie drücken Sie tiefe Zuneigung aus? Mit fundiertem Wissen über Katzenverhalten stärken Sie die Bindung. Hier teilen renommierte Expertinnen wie Pam Johnson-Bennett (CCBC, Autorin von „CatWise“) und Mikel Delgado (PhD, Feline Minds) acht bewährte Wege, Ihrer Katze Liebe in ihrer Sprache zu zeigen.
1. Sanft in die Augen blicken
Sie können Zuneigung wecken, indem Sie Ihre Katze sanft ansehen – mit Fingerspitzengefühl. „Schauen Sie immer weich, nie hart“, rät Johnson-Bennett. „Ein direkter Blick gilt in der Tierwelt als Drohung.“ Verstärken Sie es mit einem langsamen Blinzeln: Das signalisiert Entspannung und Vertrauen. Blinzelt sie zurück? Das ist der berühmte „Katzenkuss“.
2. Streicheln nach Katzen-Geschmack
Kam Ihre Katze zum Schmusen, nur um schnell zu fliehen? Passen Sie Ihren Stil an. „Katzenkörper sind sensibel – streicheln Sie positiv, ohne Abwehr zu provozieren“, erklärt Johnson-Bennett. Manche lieben Kinnkraulen, andere lange Zuwendungen von Kopf bis Schwanz. Beobachten Sie Reaktionen und enden Sie immer positiv: Achten Sie auf Signale wie wedelnden Schwanz oder Ohrrucken.
3. Umgebung katzenfreundlich bereichern
Katzen verbringen viel Zeit indoors – machen Sie es sicher und spannend. „Umarmungen nutzen nichts, wenn Stress herrscht“, betont Johnson-Bennett. Sorgen Sie für leichten Zugang zu Futter, Wasser und Toilette. Delgado empfiehlt Kratzbäume, Fensterplätze und beheizte Betten: „Katzen lieben Wärme mehr als wir – ideal für Senioren mit Gelenkproblemen.“
4. Inneres Raubtier wecken
Vergessen Sie tote Mäuse-Spielzeuge. „Tägliches interaktives Spielen ist top, um Liebe zu zeigen“, sagt Delgado. Bewegen Sie Federstäbe oder Cat Dancer wie Beute – das entlädt Stress und baut Bindung auf, auch bei Nicht-Kuschelkatzen.
5. Futter-Puzzles einsetzen
Fordern Sie den Jäger heraus: „Puzzle-Spielzeug mit Futter ist genial für mentales Training“, schwärmt Delgado. Starten Sie einfach (z. B. Catit Ball oder Petsafe Egg-Cersizer), steigern Sie zu Trixie Activity Fun Board oder KONG Leckerbälle. DIY-Ideen machen doppelt Spaß.
6. Schatzsuche organisieren
Simulieren Sie natürliche Jagd: „Verstecken Sie Futter auf Kratzbäumen, Regalen oder in Kisten“, rät Marilyn Krieger („The Cat Coach“, Autorin von „Naughty No More“). Beginnen Sie sichtbar, erhöhen Sie Schwierigkeit – aber nie frustrierend.
7. Gutes Verhalten belohnen
Clicker-Training stärkt Vertrauen: „Das Geräusch markiert positives Verhalten und sozialisiert Katzen sicher“, erklärt Krieger. Effektiv und spaßig für harmonisches Zusammenleben.
8. Täglich Zuneigung zeigen
Planen Sie tägliche Rituale: „Streicheln und Kuscheln für Schmusekatzen – oder neue Wege für Unabhängige“, empfiehlt Krieger. So blüht die Beziehung auf.
Von Jackie Lam